Azubi-Projekte und Exkursionen in Münster: Informieren und vernetzen

Die AGRAVIS-Welt kennenlernen und Kontakte zu anderen Auszubildenden Auszubildenden knüpfen, das stand im Mittelpunkt von gleich mehreren Azubi-Exkursionen in Münster. Azubis für Azubis war das Motto eines „Azubi-Projektes“, das sieben Auszubildende aus dem zweiten Lehrjahr der Zentralen und Futtermittelgesellschaften für die neuen Auszubildenden der AGRAVIS-Futtermittelgesellschaften AGRAVIS-Futtermittelgesellschaften organisiert hatten. Parallel fanden gleichartige Projekte in den AGRAVIS Agrarhandels- sowie in den Baustoffhandelsgesellschaften Baustoffhandelsgesellschaften statt.

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In Münster-St. Mauritz informierte Stephan Niehoff von der Pflanzenbau-Vertriebsberatung die Azubis des zweiten und dritten Lehrjahres über die Arbeit auf dem Versuchsgut.Azubi-Projekte und Exkursionen in Münster: Informieren und vernetzen
In Münster-St. Mauritz informierte Stephan Niehoff von der Pflanzenbau-Vertriebsberatung die Azubis des zweiten und dritten Lehrjahres über die Arbeit auf dem Versuchsgut.

Zwei Tage lang lernten die jungen Auszubildenden verschiedene Stationen der AGRAVIS-Welt kennen und erhielten so gleich zu Beginn ihrer Ausbildung einen guten Überblick. Neben Führungen über das Versuchsgut in St. Mauritz Versuchsgut in St. Mauritz und durch das Mischfutterwerk in Münster sowie einem knackigen, von den Azubis selbst konzipierten Rohwarenquiz, durfte die Projektgruppe in den gerade erst eröffneten Neubau der Animedica in Senden hereinschauen. Vom angehenden Müller bis zur Industriekauffrau oder Chemielaborantin war es eine bunt gemischte Gruppe. „Wir sind hier in dem Teil der AGRAVIS, der am internationalsten arbeitet“, erklärte Dr. Hans-Jörg Lange, Herstellungsleiter der Animedica.

Nach den Lagerräumen durften die jungen Nachwuchskräfte sogar in die Produktionsräume der Reinheitsklasse D gehen, allerdings nur mit weißen Overalls und Schuhüberzügen. Dr. Hans-Jörg Lange demonstrierte, wie die Arzneiprodukte in sterile Flaschen abgefüllt und danach verschlossen werden. 3.000 Flaschen mit 100 Milliliter Inhaltsstoff füllt die Maschine in der Stunde. Der Arzneimittelhersteller exportiert die Ware in 120 verschiedene Länder.

„Für mich ist das hier heute super spannend“, meinte Enes Batuhan Tekeloglu, Auszubildender zum Müller und Verfahrenstechnologen bei der AGRAVIS. Er kennt Maschinen und auch Produktionsabläufe. „Es ist interessant zu sehen, wie die Mitarbeiter in den Räumen den Luftdruck regulieren und wie es funktioniert, die Produkte steril zu halten.“

Ähnliche Stationen, aber ein anderen Hintergrund hatte eine Exkursion von 17 Azubis im zweiten und dritten Lehrjahr aus den Agrarhandelsgesellschaften. Auch sie sollten tiefere Einblicke in die AGRAVIS-Welt bekommen, mindestens ebenso wichtig war den Organisatoren Janna Riering und Stefan Pielsticker aber eine weitere Vernetzung der jungen Leute untereinander. „Viele haben aufgrund der zahlreichen Standorte nicht so oft die Möglichkeit, sich zu treffen und auszutauschen. Diese Möglichkeit wollten wir ihnen mit der zweitägigen Exkursion geben“, erklärt Janna Riering. Knut Fischer vom Bereich Personal betont: „Ein solches Projekt nimmt die Ideen und Konzepte der Initiative Interne Vernetzung unseres konzernweiten Projektes 8/80 hervorragend auf.“ Vom Sauerland über Ostfriesland bis an die Grenze zu Sachsen-Anhalt reichten die Agrarhandelsgesellschaften, aus denen die Azubis nach Münster gekommen waren. Auch sie schauten sich das Versuchsgut und das Distributionszentrum an, präsentierten in Gruppen ihre eigenen Gesellschaften oder ihren Ausbildungsweg und diskutierten bei einem gemeinsamen Frühstück mit Vorstandsmitglied Johannes Schulte-Althoff und Philipp Spinne, Bereichsleiter Agrarzentren.

Zwei der Azubis, die zuvor am Azubi-Projekt für die Neuen mitgearbeitet hatten, waren bei dieser weiteren Exkursion ebenfalls mit dabei: diesmal nicht als Organisatoren, sondern als Teilnehmer.