Futtermittelwerk der DoFu Donaufutter GmbH in Straubing eröffnet

Das neue Futtermittelwerk der DoFu Donaufutter GmbH DoFu Donaufutter GmbH im Hafen Straubing-Sand wurde am Mittwoch (13. Juli) offiziell in Betrieb genommen. Die Tochtergesellschaft der AGRAVIS Raiffeisen AG stellt in der hochmodernen Anlage vor allem Spezialfuttermittel Spezialfuttermittel , aber auch Fertigfutter für Schweine, Rinder und Pferde her.

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Feierten gemeinsam die Eröffnung des Futtermittelwerkes der DoFu Donaufutter GmbH in Straubing: Dr. Wilhelm Schulte-Beckhausen (Höveler/Blattin), Klaus Feils (DoFu), Franz-Josef Holzenkamp (AGRAVIS-Aufsichtsratsvorsitzender), Jürgen Wortmann (Vitavis), Dr. Hans-Peter Karp (Derby), Jürgen Aumann, Tomasz Wasik und Dr. Jens Reimann (alle Hamburger Leistungsfutter) und Dr. Clemens Große Frie (Vorstandsvorsitzender der AGRAVIS Raiffeisen AG). Futtermittelwerk der DoFu Donaufutter GmbH in Straubing eröffnet
Feierten gemeinsam die Eröffnung des Futtermittelwerkes der DoFu Donaufutter GmbH in Straubing: Dr. Wilhelm Schulte-Beckhausen (Höveler/Blattin), Klaus Feils (DoFu), Franz-Josef Holzenkamp (AGRAVIS-Aufsichtsratsvorsitzender), Jürgen Wortmann (Vitavis), Dr. Hans-Peter Karp (Derby), Jürgen Aumann, Tomasz Wasik und Dr. Jens Reimann (alle Hamburger Leistungsfutter) und Dr. Clemens Große Frie (Vorstandsvorsitzender der AGRAVIS Raiffeisen AG).

Die Produktion wird in wenigen Tagen anlaufen und kann bis zu 60.000 Tonnen pro Jahr in einem Zweischichtbetrieb betragen. Vertrieben werden die Produkte im süddeutschen Markt über die AGRAVIS-Tochter- bzw. Beteiligungsgesellschaften Derby Spezialfutter GmbH Derby Spezialfutter GmbH , Höveler Spezialfutterwerke GmbH & Co. KG Höveler Spezialfutterwerke GmbH & Co. KG (Blattin), HL Hamburger Leistungsfutter GmbH HL Hamburger Leistungsfutter GmbH und Vitavis GmbH Vitavis GmbH .

Kontinuierlicher Wachstumsmodus der AGRAVIS

Die AGRAVIS-Gruppe befinde sich in einem kontinuierlichen, auf Profitabilität ausgerichteten Wachstumsmodus, erklärte der Vorstandsvorsitzende Dr. Clemens Große Frie bei der Eröffnungsveranstaltung vor rund 150 Gästen. Diese Wachstumsreise gehe auch im Jahr 2016 weiter – trotz der schwierigen Situation, in der sich die Landwirschaft derzeit befinde. „Jede Herausforderung bietet Chancen, die es zu nutzen gilt“, so Große Frie. Das neue Werk in Straubing bezeichnete er als ein enorm wichtiges Etappenziel auf der Wachstumsreise der AGRAVIS.

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Zeitraffer-Video: Bau des DoFu-Werks in Straubing Zeitraffer-Video: Bau des DoFu-Werks in Straubing

Die DoFu Donaufutter GmbH sei in der starken Veredelungsregion Niederbayern richtig aufgehoben. „Da, wo die Landwirtschaft zu Hause ist, fühlen auch wir uns heimisch. Hier übernehmen wir sehr gern Verantwortung zum Wohl der Landwirtschaft, hier übernehmen wir sehr gern Verantwortung als Arbeitgeber und als Player in der regionalen Wirtschaft.“ Große Frie ließ keinen Zweifel daran, dass die AGRAVIS-Gruppe sich dauerhaft in der Region engagieren werde. „Wir sind gekommen, um zu bleiben.“

Eine der größten Futtermittelproduzenten in Deutschland

Mit einer Jahrestonnage von rund 4,3 Mio. Tonnen in 2015 – in eigenen Werken und Beteiligungsgesellschaften – zählt die AGRAVIS-Gruppe zu den größten Futtermittelproduzenten in Deutschland. Kunden in Süddeutschland wurden bereits seit Jahren mit Spezialfuttermitteln aus norddeutschen Standorten beliefert. „Ab jetzt können wir das Futter für die Region hier in der Region produzieren“, sagte AGRAVIS-Vorstandsmitglied Dirk Bensmann. Der bisher erforderliche erhebliche logistische Aufwand falle weg. Das erhöhe die Schlagkraft und die Schnelligkeit im Futtermittelgeschäft, wovon die Landwirtschaft in der Region unmittelbar profitiere.

Höchste Qualität der „Lebensmittel für Tiere“

Die Herstellung von Futtermitteln gehört laut Große Frie zum „Brot- und Buttergeschäft“ der AGRAVIS-Gruppe. Sie sorge schon am Anfang der Produktionskette durch den Einsatz hochwertiger Rohstoffe und durch 34.000 Beprobungen pro Jahr für höchste Qualität der „Lebensmittel für Tiere“. Die Probenentnahmen führen jährlich zu rund 343.000 Analyseergebnissen.

Laut Franz-Josef Holzenkamp, Aufsichtsratsvorsitzender der AGRAVIS Raiffeisen AG, ist die Werkseröffnung ein bedeutender Schritt für die langfristige Sicherung und Stärkung des Futtermittelgeschäftes in Regionen, die Wachstum versprechen. Die Entscheidung, in Straubing zu investieren, sei aus strategischer Sicht richtig und stärke den auf nachhaltiges, profitables Wachstum zielenden Kurs der AGRAVIS-Gruppe.

Große Bedeutung für die Region

In einer lockeren Talkrunde stellten auch Landrat Josef Laumer, zugleich Vorsitzender des Zweckverbandes Hafen Straubing-Sand (ZVH), dessen Geschäftsführer Andreas Löffert sowie Straubings Bürgermeisterin Maria Stelzl und Gerhard Stadler für den Bayerischen Bauernverband die Bedeutung dieser Unternehmensansiedlung für die Landwirtschaft und die Region insgesamt heraus.

Projekt schnell realisiert

Klaus Feils als Geschäftsführer der DoFu Donaufutter GmbH rief vor den Anwesenden die schnelle Realisierung des Projektes in Erinnerung. Vom Erwerb des 20.000 Quadratmeter großen Grundstücks bis zur Fertigstellung des Futtermittelwerks vergingen gerade einmal zweieinhalb Jahre. Die reibungslose Zusammenarbeit mit dem Zweckverband und den Behörden in Straubing habe dies möglich gemacht.

Ressourcenschonende und möglichst emissionsarme Herstellung

Mehr als die Hälfte der eingesetzten Rohkomponenten seien hochwertige Nach- und Nebenprodukte aus der Lebensmittelindustrie. Und das Werk in Straubing gewährleiste dank moderner Technik die ressourcenschonende und möglichst emissionsarme Herstellung von Futtermitteln. „Dies entspricht unserem Verständnis von Nachhaltigkeit“, betonte Klaus Feils.

Pfarrer Erhard Schmidt von der katholischen Pfarrgemeinde St. Johannes Ittling und Diakon Dieter Rein von der Evangelisch-Lutherischen Christuskirche Straubing gaben dem neuen Gebäude Gottes Segen. Musikalisch gestaltet wurde die Eröffnungsfeier von den „Trafernmusikanten“.

In der Startphase werden fünf Mitarbeiter in dem Werk tätig sein. Die Investitionssumme beträgt rund zehn Mio. Euro.

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