Tankverbund wächst: Raiffeisen-Card wird immer beliebter

Immer mehr genossenschaftliche Tankstellenbetreiber arbeiten in der Interessengemeinschaft Raiffeisen-Card Raiffeisen-Card GbR zusammen. Inzwischen sind 55 Gesellschafter mit 186 Stationen in diesem Verbund vertreten. „Und eine Reihe weiterer Tankstellen befindet sich derzeit in der technischen Vorbereitung“, berichtet Carsten Kippschnieder, Leiter des Tankstellengeschäftes Tankstellengeschäftes bei der AGRAVIS Raiffeisen AG.

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Gemeinsam mit drei niedersächsischen Genossenschaften hatte die AGRAVIS vor gut zwei Jahren den Anstoß dazu gegeben, die Kräfte im genossenschaftlichen Tankstellengeschäft zu bündeln. Kunden können mit ihrer Raiffeisen-Card an diesen Stationen bargeldlos bezahlen.

Zusätzlich attraktiv wird die Raiffeisen-Card dadurch, dass sie auch an den Stationen des Tankstellennetzes Deutschland (TND) Tankstellennetzes Deutschland (TND) akzeptiert wird. Und an diesen bundesweiten Tankverbund sind inzwischen 520 Stationen angeschlossen. „Das Netz wird stetig dichter und damit erhöht sich auch der praktische Nutzen der Raiffeisen-Card für unsere Kunden“, unterstreicht Kippschnieder die positive Entwicklung. Sowohl die IG Raiffeisen-Card GbR als auch das Tankstellennetz Deutschland zogen im März 2016 eine positive Zwischenbilanz zu den Verbundaktivitäten. Die Gesellschafterversammlung der IG Raiffeisen-Card stellte erfreute fest, dass die Anzahl der genossenschaftlichen Teilnehmer an dem Tankverbund mit 55 inzwischen sogar größer ist, als man sich das für die Startphase vorgenommen hatte.

Der Verbund wächst

Die Planungen waren für diesen Zeitraum von 50 teilnehmenden Genossenschaften ausgegangen. „Zielsetzung für 2016 ist es, weitere Teilnehmer für die IG Raiffeisen-Card und damit auch für den bundesweiten Tankverbund zu gewinnen“, erklärt Kippschnieder. Dass der Zusammenschluss der Raiffeisen-Tankstellen tatsächlich funktioniert – und zwar in beiden Richtungen – zeigt das in etwa ausgewogene Verhältnis von sogenannten Crosstankungen, also von Tankvorgängen an Stationen, die mit „externen“ Raiffeisen-Cards bezahlt wurden.

Die Präsenz des Raiffeisen-Tankverbundes im Internet soll ebenfalls weiter ausgebaut werden. Dazu wird überlegt, eine kompakte zentrale Landingpage einzurichten, von der auf die einzelnen Webseiten der Gesellschafter verlinkt wird. Über Verbesserungen an der bestehenden oder die Entwicklung einer komplett neuen Tankverbund-App wird ebenfalls nachgedacht.

Web-Präsenz und einheitliches Erscheinungsbild

Gut möglich, dass der Raiffeisen-Tankverbund künftig nicht nur im Netz, sondern auch am Erscheinungsbild der einzelnen Stationen als solcher zu erkennen sein wird. Für ein neues, modernes und einheitliches Corporate Design wollen die Gesellschafter nun in einem ersten Schritt Vorschläge entwerfen lassen.

„Die erfreuliche Entwicklung des Raiffeisen-Tankverbundes und damit auch des bundesweiten Netzwerks zeigt uns, dass es richtig war, diesen Schritt zu gehen“, fasst Carsten Kippschnieder zusammen. Er ist zuversichtlich, dass der Verbund weiter wachsen wird und damit die Raiffeisen-Card als bequemes und bundesweit akzeptiertes Zahlungsmittel immer mehr an Bedeutung gewinnt.

Erhältlich ist die Raiffeisen-Card bei den teilnehmenden Genossenschaften vor Ort.