AGRAVIS setzt neue Maßstäbe in der Schweinefütterung

Bei der Schweinehaltung Schweinehaltung stehen die bedarfsgerechte Versorgung der Tiere und somit die Sicherung von Leistung und Langlebigkeit ebenso im Fokus wie tierwohl- und umweltpolitische Forderungen. Hinzu kommt ein enormer Wettbewerbsdruck, mit dem sich Schweinehalter konfrontiert sehen. Die AGRAVIS setzt mit innovativen Fütterungskonzepten nun neue Maßstäbe.

Bildmaterial zum Content
Sie stellten das neue AGRAVIS-Konzept zur Schweinefütterung vor (v. li.): Bernd Homann (Leiter Unternehmenskommunikation), Alexandra Grimm (Produktmanagerin Schweinefutter), Bernhard Walgern (Produktmanager Schweinefutter) und Ludger Leifker (Generalbevollmächtigter Futtermittel der AGRAVIS Raiffeisen AG).AGRAVIS setzt neue Maßstäbe in der Schweinefütterung
Sie stellten das neue AGRAVIS-Konzept zur Schweinefütterung vor (v. li.): Bernd Homann (Leiter Unternehmenskommunikation), Alexandra Grimm (Produktmanagerin Schweinefutter), Bernhard Walgern (Produktmanager Schweinefutter) und Ludger Leifker (Generalbevollmächtigter Futtermittel der AGRAVIS Raiffeisen AG).

„Die Landwirte stehen vor der Herausforderung, allen Aspekten mit ihren Fütterungskonzepten gerecht zu werden“, erläutert Ludger Leifker, Generalbevollmächtigter Futtermittel Futtermittel der AGRAVIS Raiffeisen AG. „Wir als Handelspartner sind in der Pflicht, sie dabei bestmöglich zu unterstützen. Deshalb liegt unser Fokus bei der Futtermittelproduktion unter anderem auf Innovationskraft. Und mit einer besonderen Innovation setzen wir neue Maßstäbe: Wir entwickeln aktuell Fütterungskonzepte für die Sauenhaltung Sauenhaltung und die Schweinemast Schweinemast , die auf neuen Erkenntnissen und Berechnungen beruhen.“ Diese berücksichtigen den tatsächlichen Energie- und Proteinbedarf eines Tieres, erhöhen Tiergesundheit und -zufriedenheit, sparen Kosten und schonen die Umwelt.

Nettoenergie-Bewertung als Basis

Die neuen Ansätze auf Basis der Nettoenergie-Bewertung werden in anderen Ländern bereits genutzt, in Deutschland standen alle Handelnden im Agribusiness dieser Entwicklung bislang eher abwartend gegenüber. „Wir sind stolz, dass wir als einer der ersten deutschen industriellen Vertreter mit neuen Fütterungskonzepten auf Basis der Nettoenergie-Bewertung Lösungen präsentieren können, die sich bereits in unseren eigenen Versuchs- und verschiedenen Testbetrieben in der Praxis bewährt haben“, führt Ludger Leifker weiter aus.

Als Grundlage der Berechnung von Futterrationen wird nun nicht mehr die metabolische Energie, sondern die Nettoenergie genutzt. „Mit dem neuen System, das näher am tatsächlichen Energie- und Proteinbedarf eines Tieres ist, werden Tiergesundheit und -zufriedenheit erhöht, Kosten gespart und die Umwelt geschont“, fasst Alexandra Grimm, Produktmanagerin Schweinefutter der AGRAVIS Raiffeisen AG, die Vorteile zusammen. „Die Einschätzung der Energielieferung aus gewissen Rohwaren ist viel genauer.“

Exaktere Energieversorgung der Schweine

Beim Nettoenergie-System wird gegenüber der bisherigen Bewertung nach umsetzbarer Energie der Wärmeverlust im Stoffwechsel zusätzlich zum Energieverlust aus Kot, Harn und Methan berücksichtigt. Das Nettoenergie-System ermöglicht insbesondere bei stark rohproteinreduzierten Futtern eine exaktere Energieversorgung der Schweine. Für Sauen und Mastschweine werden zwei verschiedene Nettoenergien berechnet. Die Ausnutzung der Futterrohstoffe ist beim wachsenden Schwein weniger gut als beim erwachsenen Schwein, so dass bei der Sauenfütterung mit einer höheren Nettoenergie gerechnet wird als bei der Schweinemast. Die neue Bewertung hat auch Veränderungen in der Vorzüglichkeit der Rohwaren zur Folge: Für eine exakte Versorgung sind die Futter auf Basis verdaulicher Nährstoffe konzipiert. Die veränderte Bewertung hat zur Folge, dass die Energieangabe nach Mischfutterschätzformel in MJ ME für die Einsatzempfehlung irreführend ist. Eine Angabe der Nettoenergie ist laut Futtermittelrecht nicht erlaubt. Aus diesem Grund entfällt die Energiedeklaration.

Die AGRAVIS Raiffeisen AG bietet mit den neuen Fütterungskonzepten eine effiziente Fütterung „auf den Punkt“ an. „Nährstoff- und Futterkosten werden bei gleich guten Leistungen eingespart und die Tiere noch bedarfsgerechter versorgt“, verdeutlicht Alexandra Grimm. „Dazu stehen die neu entwickelten, zukunftsweisenden Fütterungskonzepte zur Verfügung.“

Weitere Informationen