Sponsorenabend bei Elbers: Trainer sieht Preußen Münster auf gutem Weg

Nach sechs Spieltagen in der 3. Liga sieht Trainer Ralf Loose die Fußballer von Preußen Münster auf einem guten Weg. „Ich erkenne deutliche Fortschritte. Es macht Spaß, mit den Jungs zu arbeiten“, sagte Loose am Donnerstag während eines Sponsorenabends bei der AGRAVIS-Tochter Theodor Elbers GmbH & Co. KG Theodor Elbers GmbH & Co. KG in Amelsbüren.

Bildmaterial zum Content
Elf der zwölf Neuzugänge nahmen am Donnerstag am Preußen-Talk bei der Theodor Elbers GmbH & Co. KG in Amelsbüren teil. Auch Coach Trainer Ralf Loose und Co-Trainer Babacar N´Diaye äußerten sich zum Saisonstart des Drittligisten.Sponsorenabend bei Elbers: Trainer sieht Preußen Münster auf gutem Weg
Elf der zwölf Neuzugänge nahmen am Donnerstag am Preußen-Talk bei der Theodor Elbers GmbH & Co. KG in Amelsbüren teil. Auch Coach Trainer Ralf Loose und Co-Trainer Babacar N´Diaye äußerten sich zum Saisonstart des Drittligisten.

Die Mannschaft müsse sich nun weiter einspielen. Die Defensive stehe bereits sehr gut, in der Offensive müsse sein Team noch besser werden. Hier hätten bisher personelle Optionen gefehlt, so Loose angesichts der Verletzungen von Marcel Reichwein und Jesse Weißenfels, der inzwischen immerhin mit dem Lauftraining begonnen hat. Und mit Marcus Piossek habe nun auch noch ein Top-Spieler den Verein verlassen. „Ich bin enttäuscht, dass er weg ist“, zumal dem Kader ohnehin noch eine weitere Offensivkraft gutgetan hätte, so der Trainer.

Lobend äußerte sich Loose über die Neuzugänge. „Das sind Spieler mit großem Potenzial.“ Mit Ausnahme von Chris Philipps, der mit der luxemburgischen Nationalelf auf Länderspielreise weilt, waren alle Neulinge am Donnerstagabend dabei. In lockeren Talkrunden mit Dirk Kugel, Marketingleiter beim SC Preußen, äußerten sich die Fußballer über ihre ersten Wochen in Münster. Tenor bei allen: Sie fühlen sich wohl, der Zusammenhalt im Team sei groß.

Eingewöhnen in Münster mussten sich Lion Schweers und Lennart Stoll nicht mehr. Sie rückten aus der U 19 der Preußen in die erste Mannschaft hoch. „In der A-Jugend-Bundesliga herrscht schon ein gutes Niveau. Aber im Seniorenfußball ist das Tempo nochmal deutlich höher“, sagte Stoll. Beide wollen sich Schritt für Schritt heranarbeiten. „Es ist schon ein kleiner Traum, den wir erleben“, schwärmte Schweers über die ersten Wochen als Profi.

Spannend war es für die rund 70 anwesenden Sponsorenvertreter zu hören, welch unterschiedliche Stationen die übrigen Neuzugänge bereits hinter sich haben. Die Bandbreite reichte vom Jugendinternat des FC Bayern, in dem Björn Kopplin eine Zeitlang lebte, bis zu einem rumänischen Provinzverein, bei dem es Stephane Tritz vier Monate aushielt.