Gesündere Kühe durch qualitativ hochwertige Silagen

Je besser die Futteraufnahme Futteraufnahme aus dem Grundfutter und damit aus der Silage Silage ist, desto gesünder sind die Kühe. Gärqualität und Hygienestatus spielen dabei eine entscheidende Rolle. Sie kennzeichnen nicht nur die Höhe der Silierverluste, sie beeinflussen auch entscheidend die Schmackhaftigkeit und damit direkt die Futteraufnahme.

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Sinkt die Leistung der Tiere und häufen sich gesundheitliche Probleme, ist in der Regel die Silage schuld. Entweder ist diese nicht optimal vergoren (Gärqualität) oder wurde warm und verschimmelte (Hygienestatus). Und was schlecht riecht, wird nicht gefressen. Stoffwechselstörungen wie Ketose oder Acidose sind die Folge und die Tiere werden krank. Je höher die Leistung der Kühe ist, desto schneller reagieren sie auf schwankende Silagequalitäten und umso größer ist auch das Risiko von Stoffwechselerkrankungen.

Gärqualität und Hygienestatus sind wichtig

Während Nährstoff- und Energiedichten regelmäßig untersucht werden, finden Gärqualität und Hygienestatus nach wie vor nur wenig Beachtung. Weniger als zehn Prozent der zur Analyse eingereichten Proben werden dahingehend untersucht. Ergebnis: Nur jede zweite Silage erfüllt die Anforderungen, die die Milchkühe stellen. Eine erfolgreiche Milchproduktion erfolgreiche Milchproduktion basiert aber auf der Umsetzung von Grundfutter aus Silagen. Stimmt diese, ist auch die Milcherzeugung effizient. Deutlich aufgezeigt wird das anhand von Untersuchungsergebnissen aus Norwegen. Je besser die Silagequlität war, desto besser wurde die Silage gefressen und umso höher war die Milchleistung. War die Grassilage jedoch von minderer Qualität, war ein Ausgleich fütterungs-technischer Art nicht mehr möglich.

Biologische Siliermittel

Einen wichtigen Beitrag zur Sicherung dieser Qualitätsanforderungen leisten die biologischen Siliermittel Siloferm und BioCool. Sie sichern die Gärqualität und den Hygienestatus. Während Siloferm in Grassilagen mit bis zu 35 Prozent Trockensubstanzgehalt (TS) eingesetzt wird, empfiehlt sich der Einsatz von BioCool ab 35 Prozent TS. Unterhalb von 35 Prozent TS überwiegt das Risiko für Fehlgärungen. Die im Siloferm enthaltenen Milchsäurebakterien greifen dabei steuernd in den Silierprozess ein und unterstützen diesen. Ab 35 Prozent TS steigt das Risiko für Nacherwärmung und Verschimmelung. Ab diesem Trockensubstanzgehalt ist der Einsatz von BioCool anzuraten.

Bestes Silagemanagement Silagemanagement ist ein Weg, um Futterkosten einzusparen. Auf das Jahr hochgerechnet entscheiden oft nur wenige Stunden über den Erfolg in der Fütterung. Stunden, in denen die Silage für die kommende Saison erzeugt wird. Wird dabei nicht effizient gearbeitet, geht das immer zu Lasten der Qualität und auch der Produktionskosten. Die teuerste Silage ist die Silage, die mit hohen Nährstoffeinbußen erzeugt wurde, und nicht die Silage, die mit hohem Arbeitsaufwand und dem Einsatz von Siliermitteln erzeugt wurde.

Weitere Informationen rund um das Thema Silierung und Grundfuttermanagement gibt es bei Dr. Sabine Rahn, Tel. 0251 . 682-2289, sabine.rahn@agravis.de, oder unter www.silierung.de www.silierung.de .