AGRAVIS: Gesamtinvestment erreichte 2014 Rekordhöhe

Die AGRAVIS-Gruppe investiert Jahr für Jahr zweistellige Millionenbeträge, um die Schlagkraft und Schnelligkeit ihrer rund 400 Standorte zu erhöhen, Prozesse zu optimieren und die Geschäftstätigkeit auf neue Gebiete auszudehnen. So wurden allein im Jahr 2014 mehr als 92 Mio. Euro investiert. „So viel wie noch nie“, unterstreicht Konzernchef Dr. Clemens Große Frie.

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Der Neubau der Baustoffhandlung Theodor Elbers GmbH & Co. KG in Münster-AmelsbürenAGRAVIS: Gesamtinvestment erreichte 2014 Rekordhöhe 
Der Neubau der Baustoffhandlung Theodor Elbers GmbH & Co. KG in Münster-Amelsbüren

Zugleich habe die Investitionssumme um fast 90 Prozent über den Abschreibungen gelegen. „Das zeugt von Leistungskraft und Weitblick“, betont der Vorstandsvorsitzende der AGRAVIS Raiffeisen AG.

Im gerade begonnenen Geschäftsjahr 2015 sollen rund 75 Mio. Euro für den Ausbau und das Wachstum des Konzerns genutzt werden. Auch dieses Mal übersteigt die Investitionssumme die Abschreibungen deutlich. „Das unterstreicht unseren anhaltenden Wachstumswillen“, so Dr. Clemens Große Frie.

Standorte Region Münsterland

Auch Standorte der AGRAVIS und ihrer Tochtergesellschaften im Münsterland profitierten von den Investitionen: Ein Großprojekt, das bereits in 2013 begonnen wurde, war der Neubau der Baustoffhandlung Theodor Elbers GmbH & Co. KG Baustoffhandlung Theodor Elbers GmbH & Co. KG in Amelsbüren bei Münster. Investiert wurde ein hoher einstelliger Millionen-Betrag.

Die AGRAVIS Technik Saltenbrock GmbH AGRAVIS Technik Saltenbrock GmbH , ein Unternehmen der AGRAVIS Technik-Holding AGRAVIS Technik-Holding , will in diesem Jahr einen neuen Standort in Ladbergen errichten, weil es in Lengerich keine Entwicklungsmöglichkeit mehr gab. Ebenfalls einen neuen Standort bekommt die AGRAVIS Technik Münsterland GmbH AGRAVIS Technik Münsterland GmbH in Coesfeld. In beide Technik-Standorte werden beachtliche einstellige Millionen-Beträge investiert.

Die Konzernzentrale der AGRAVIS in Münster wird – ebenfalls ein Millionen-Invest – erweitert. Dazu kommen Investitionen in Millionenhöhe pro Jahr für neue Zulassungen im Bereich der Tiermedizin. Diese Sparte ist bei AGRAVIS in der Animedica-Gruppe Animedica-Gruppe mit Sitz in Senden angesiedelt.

Landwirte aus dem Münsterland und dem angrenzenden Ruhrgebiet gehören zu der Zielgruppe, die AGRAVIS mit der Nährstoffanlage in Dorsten erreichen will. Dort wird mit einem zweistelligen Millionen-Aufwand eine Lösung für die Nutzung von überschüssigem Wirtschaftsdünger realisiert. „Dieses Konzept wollen wir dann auch auf andere Veredelungsregionen ausdehnen“, sagt Große Frie über das Pilotprojekt in der ehemaligen Biogasanlage Biogasanlage in Dorsten, deren Betrieb bereits angelaufen ist und die langfristig mit einem Gülleanteil von rund 80 Prozent betrieben werden soll.

Standorte Region Hannover

Hohe Summen fließen auch in Standorte der AGRAVIS und ihrer Tochtergesellschaften im Großraum Hannover. So baut die Genossenschafts-Kraftfutterwerk GmbH Hannover Genossenschafts-Kraftfutterwerk GmbH Hannover den Standort Braunschweig zu einem Spezialfutterwerk aus. Im vergangenen Jahr wurde bereits eine automatische Absackanlage in Betrieb genommen und eine neue Presslinie für Ferkelfutter errichtet. In 2015 soll mit einem Millionen-Invest eine neue Misch- und Mahllinie folgen.
Die Tochtergesellschaft NewTec West GmbH NewTec West GmbH hat in 2014 in Peine einen Landtechnik-Standort erworben und modernisiert.

Die AGRAVIS Niedersachsen-Süd GmbH AGRAVIS Niedersachsen-Süd GmbH , ebenfalls eine Tochtergesellschaft, optimiert in mehreren Schritten ihr Standortkonzept. Dafür fließen seit 2014 mehrere Millionen Euro in die Standorte Weetzen und Brelingen sowie in die Erweiterung der Annahme- und Lagerkapazitäten in Kolenfeld. Um den Hafen Salzgitter-Beddingen als leistungsfähigen Agrarstandort zukunftssicher zu machen, will die AGRAVIS Niedersachsen-Süd GmbH dort in die Erweiterung der Siloanlage investieren.

„Das sind nur einige Beispiele, die zeigen, dass wir unsere Standorte im Großraum Hannover ständig weiterentwickeln“, erläutert AGRAVIS-Chef Dr. Clemens Große Frie. „Niedersachsen ist für die AGRAVIS-Gruppe ein wichtiger Markt.“

Standorte Sachsen-Anhalt/Brandenburg

Von großer Bedeutung für die Leistungskraft der AGRAVIS-Gruppe in den östlichen Bundesländern ist der Ausbau des Hafens Schwedt zum zentralen Erfassungsstandort in der Region. Die Maßnahme mit einem hohen einstelligen Millionen-Volumen deckt die signifikant höhere Erfassungsmenge der AGRAVIS-Gruppe durch die Übernahme der Raiffeisen Uckermark GmbH & Co. KG Raiffeisen Uckermark GmbH & Co. KG ab. Mit dem Ausbau wurde in 2014 begonnen.

Auch der Standort Roßla der Baro Lagerhaus GmbH & Co. KG Baro Lagerhaus GmbH & Co. KG soll durch eine Kapazitätserweiterung zu einem Zentrum der Getreideerfassung weiterentwickelt werden.

Weitere Beispiele für Investitionen in östliche AGRAVIS-Standorte: Die Tochtergesellschaft NewTec Ost GmbH NewTec Ost GmbH will ihre Niederlassung Manschnow nach Seelow verlegen. Das jetzige Areal bot keine Erweiterungsmöglichkeiten mehr. Und in Ziesar wird im Zuge einer Ersatzinvestition ein neuer Raiffeisen-Markt Raiffeisen-Markt errichtet. „Wir sehen für unsere Standorte in den östlichen Bundesländern ein beachtliches Wachstumspotenzial und bauen sie deshalb zukunftsgerichtet aus“, erklärt AGRAVIS-Vorstandschef Dr. Clemens Große Frie.