AGRAVIS-Zukunftspreis deutlich aufgewertet

Nieberg nach Turnier in Münster in Führung


Gerrit Nieberg war in Münster erfolgreich. AGRAVIS-Vorstandsmitglied Dirk Bensmann (re.) gratulierte.


Gerrit Nieberg hat beim AGRAVIS-Zukunftspreis 2017 die Führung übernommen. Nach den drei S-Springen beim K+K Cup in Münster liegt der 23-jährige Bereiter auf dem Gut Berl (Sendenhorst-Albersloh) derzeit vor Zoe Osterhoff (ZRFV Albachten) und Lars Volmer (ZRFV Legden). Dirk Bensmann, Vorstandsmitglied der AGRAVIS Raiffeisen AG, gratulierte Nieberg, der für den Reiterverein St. Hubertus Wolbeck startet, am Sonntag zum Abschluss des Hallenturniers in Münster zu seiner Leistung in den schweren Springprüfungen. Mit seinem derzeitigen Spitzenpferd Casallora hatte Nieberg sowohl in der 1. Qualifikation für den Großen Preis am Freitag als auch beim Championat am Samstag Rang 5 belegt. Am Sonntag beim Großen Preis hatte er kein Glück und verpasste das Stechen. „Ich bin sehr zufrieden. Gerade nachdem ich im vergangenen Jahr mit Platz 4 das Preisgeld knapp verpasst hatte, war ich für 2017 umso motivierter. Der Zukunftspreis ist eine Supersache.“

Turniere in Münster, Nörten-Hardenberg und Oldenburg

Der AGRAVIS-Zukunftspreis ist eine turnierübergreifende Punktwertung für Springreiter unter 25 Jahren, die die AGRAVIS-Raiffeisen AG ins Leben gerufen hat. Berücksichtigt werden dafür die Ergebnisse in den jeweils drei anspruchsvollsten Springprüfungen beim K+K Cup in Münster, beim Burgturnier in Nörten-Hardenberg und beim AGRAVIS-Cup in Oldenburg AGRAVIS-Cup in Oldenburg. Dotiert ist der AGRAVIS-Zukunftspreis mit 10.000 Euro, die Hälfte davon erhält der Gesamtsieger. 2016 hatte sich Jana Wargers vom RV Greven in diesem Wettbewerb durchgesetzt.

Berater Markus Merschformann

Für die Weiterentwicklung des AGRAVIS-Zukunftspreises hatte sich das Agrarhandels- und Dienstleistungsunternehmen fachlichen Rat bei Markus Merschformann geholt. „Ich finde es sehr gut, dass die AGRAVIS-Gruppe ihr Engagement im Reitsport vor allem unter dem Gesichtspunkt der Nachwuchsförderung betrachtet“, erklärte der Junioren-Bundestrainer. „Nach meiner Überzeugung wird der Stellenwert des AGRAVIS-Zukunftspreises mit dem weiterentwickelten Konzept nochmals erhöht. Unter den neuen Gegebenheiten werden die Reiterinnen und Reiter unter 25 zusätzlich motiviert, sich in den anspruchsvollsten Springprüfungen mit der Konkurrenz zu messen.“

Auf Langfristigkeit angelegt

Auch Oliver Schulze Brüning, Vorsitzender des Reiterverbandes Münster und Turnierleiter beim K+K Cup, begrüßt die Initiative: „Der AGRAVIS-Zukunftspreis ist auf Langfristigkeit angelegt, steigert die Attraktivität des K+K Cups und ist ein gelungenes Beispiel für turnierübergreifende Konzepte, durch die sich sinnvolle Synergieeffekte erzielen lassen.“ Schulze Brüning ergänzt seit 2016 auch beim AGRAVIS-Cup in Oldenburg die Turnierleitung.

Maurice Tebbel äußert sich ebenfalls positiv. „Es ist immer gut, wenn für junge Reiter besondere Anreize geschaffen werden. Der AGRAVIS-Zukunftspreis honoriert die konstant guten Leistungen bei drei Turnieren und ist eine schöne Form der Wertschätzung.“

Infos kompakt

AGRAVIS K+K Cup 2016

Wann: 11. bis 15. Januar 2017

Wo: Halle Münsterland (Münster)

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