Aktuelle Vorberichte zum AGRAVIS-Cup 2017

Spannendes Finale beim AGRAVIS-Zukunftspreis: Punktwertung für U 25-Reiter wird in Oldenburg entschieden

AGRAVIS-Zukunftspreis: Finale steigt ab 2017 in Oldenburg
Tollen Reitsport verspricht der AGRAVIS-Cup 2017 in Oldenburg vom 2. bis 5. November. Veranstalter und Förderer blickten am Donnerstag im AGRAVIS-Futtermittelwerk Oldenburg auf das Turnierwochenende voraus.


Das wird spannend: Vor dem Finale um den AGRAVIS-Zukunftspreis 2017 liegen die führenden Nachwuchsreiter sehr eng beieinander. Nach den ersten beiden Stationen in diesem turnierübergreifenden Wettbewerb in Münster und Nörten-Hardenberg ist Gerrit Nieberg derzeit der Spitzenreiter, dicht gefolgt von Niklas Krieg und Laura Klaphake. „Ich freue mich auf dieses spannende Kopf-an-Kopf-Rennen beim AGRAVIS-Cup“, blickte Sönke Voss, Generalmanager des Titelsponsors AGRAVIS Raiffeisen AG, am Dienstag auf einer Pressekonferenz erwartungsfroh auf das Turnier in der Oldenburger EWE-Arena voraus. Beim AGRAVIS-Cup vom 2. bis 5. November werden wiederum die Platzierungen bei den drei S-Springen mit Stechen für den Zukunftspreis gewertet.

„Der Zukunftspreis ist eine Supersache“, sagt der aktuell Führende Gerrit Nieberg. Er hatte im vergangenen Jahr den undankbaren vierten Platz belegt und will dieses Mal natürlich gern in die Preisgelder kommen. Die AGRAVIS Raiffeisen AG stattet den Zukunftspreis mit 10.000 Euro aus, die Hälfte davon erhält der Sieger, 3.000 bzw. 2.000 Euro gehen die Zweit- und Drittplatzierten.

Mit dem AGRAVIS-Zukunftspreis hat das Agrarhandels- und Dienstleistungsunternehmen eine Sonderwertung für Springreiter unter 25 Jahren etabliert. Berücksichtigt werden dafür die Ergebnisse in den jeweils drei anspruchsvollsten Springprüfungen beim K+K Cup in Münster, beim Hardenberg Burgturnier in Nörten-Hardenberg und eben beim AGRAVIS-Cup in Oldenburg. „Ich denke, das Konzept geht auf“, so Sönke Voss. Für ihn sei der AGRAVIS-Zukunftspreis „gelebte nachhaltige Sportförderung“. 2016 hatte sich Jana Wargers vom RV Greven in diesem Wettbewerb durchgesetzt.

Titelverteidigerin Laura Tomlinson kündigt Start in Oldenburg an

Titelverteidigerin Laura Tomlinson mit ihrer Westfalenstute Rosalie B (Foto: www.sportfotos-lafrentz.de)

Der AGRAVIS-Cup Oldenburg holt vom 2.- 5. November 2017 die internationale Dressur- und Springelite zurück in eine der größten deutschen Pferdezuchtverbände. Reitsportfans dürfen sich in Oldenburg auf die Größen des internationalen Dressursports freuen. Laura Tomlinson, britische Mannschaftsolympiasiegerin und Einzelbronzemedaillengewinnerin der Olympischen Spiele 2012, wird beim AGRAVIS-Cup an den Start gehen. Starke Konkurrenz und spannende Vorstellungen im Dressurviereck kündigen sich mit der 32-jährigen an. 2016 gewann sie mit ihrer elf Jahre alten Westfalenstute Rosalie B (Rubin Royal x Newcastle) den Grand Prix Special im Preis der Liselott und Klaus Rheinberger Stiftung.

Britische Reiterin des Jahres 2008

Laura Tomlinson saß als Dreijährige erstmals im Sattel, das Pony Peacock war ihr erster eigener Sportpartner und mit 13 Jahren beschloss die junge Blondine, dass sie sich ganz auf die Dressur konzentrieren wolle. Eine weise Entscheidung, von welcher der Sport in Großbritannien durchaus profitiert hat, denn die „Britische Reiterin des Jahres 2008” war alsbald die feste Bank im britischen Team. Die ganze Skala hat die talentierte Britin absolviert: Pony-Nationenpreise, dann Einsätze als Juniorin und Junge Reiterin und schließlich die große internationale Bühne. Die Philosophie der jungen Frau, die an der Bristol University in England Politische Wissenschaften und Philosophie studiert hat, ist ganz pragmatisch und bodenständig: „Damit man sein Leben lang eine gute Verbindung zum Pferd haben kann, ist ein ausgeprägter Sinn für Humor und eine gesunde Portion Selbstkritik unbedingt notwendig”, ist sich Laura Tomlinson ganz sicher.

Die britische Dressurreiterin hat Mitte März diesen Jahres ihr zweites Kind zur Welt gebracht. Gleich mit dem ersten Start nach der Babypause erritt Tomlinson mit Ihrer Rosalie B einen starken vierten Platz beim Nationscup in Rotterdam (NED). Die Freude ist groß, die junge Amazone bei ihrem nächsten internationalen Auftritt in Oldenburg begrüßen zu dürfen.

Tickets und weitere Informationen unter www.escon-marketing.de www.escon-marketing.de oder 04473 / 9411-154.

Vom EM-Titel zum AGRAVIS-Cup

Johanna Sieverding aus Cappeln mit ihrer Stute Lady Danza (Foto: www.sportfotos-lafrentz.de).

Der Auftakt der Europameisterschaften hätten für Johanna Sieverding aus Cappeln nicht besser laufen können. Zusammen mit ihren Team Kolleginnen Lia Welschof (RuF Hövelhof), Rebecca Horstmann (RV Ganderkesee) und Linda Erbe (Krefeld) gewannen sie die Mannschafts-Goldmedaille bei den Europameisterschaften in der Altersklasse der Junioren (U21) im niederländischen Roosendaal. In Absprache mit dem Nachwuchsbundestrainer Hans-Heinrich Meyer zu Strohen, wird der nächste große Start im Rahmen des AGRAVIS-Cup Oldenburg vom 2.-5. November 2017 sein.

Auf dem Weg an die Spitze

Die frischgekürte Mannschaftseuropameisterin Johanna Sieverding aus Cappeln (Landkreis Cloppenburg) ist auf dem besten Wege an die Spitze des Sports. Mit ihrer achtjährigen Hannoveraner Stute Lady Danza von Dimaggio x Rubin Royal ist sie erst seit diesem Jahr international aktiv. In Hagen am Teutoburger Wald platzierten sich die beiden sowohl mit dem Team als auch in der Einzelwertung auf dem dritten Platz. Die 17-jährige Dressurreiterin ist bereits im Bundeskader. Ihre Zwillingsschwester Marlene ist ebenfalls hoch erfolgreich im Dressursattel unterwegs und Mitglied im Landeskader. In diesem Jahr konnte Marlene sich mit Belvedere, einem 13-jährigen Hannoveraner-Wallach von Belissimo M x Dream of Glory, in Hagen bei der Sichtung zum Preis der Besten in einer Dressurprüfung Klasse M**, die stark besetzt war, auf dem zweiten Platz platzieren.

Der AGRAVIS-Cup bietet für die Besten der Region die Chance, sich vor großer Kulisse zu zeigen. Neben den internationalen Dressur- und Springreitern werden sie Nachwuchsstars aus Cappeln am Sonntag starten. Ausgeschrieben ist die nationale Dressurprüfung in der Klasse M für Teilnehmer unter 18 Jahren – eine FEI Mannschaftsaufgabe. Im vergangenen Jahr waren sie bereits in der Ponyprüfung erfolgreich am Start.

Tickets und weitere Informationen finden Sie unter www.escon-marketing.de www.escon-marketing.de.

Vom EM-Titel zum AGRAVIS-Cup

Der deutsche Meistertitel in Balve, bei der EM in Göteborg Mitglied der deutschen Equipe, dann der zweite Platz im Großen Preis von Donaueschingen sowie diverse Top-Platzierungen auf großen Turnieren: Die Saison 2017 glich bisher einem Traum für Sie. Müssen Sie sich dauernd kneifen und fragen, ob das alles wahr ist?
Laura Klaphake:
Ja, man könnte fast den Eindruck gewinnen, als sei das alles zu schön, um wahr zu sein. Tatsächlich läuft es für mich in diesem Jahr sehr gut. Ich fand es total cool, als Mannschaftsmitglied bei der Euro an den Start zu gehen. Der Teamgeist war etwas ganz Besonderes. Camalita und Catch me springen derzeit einfach toll. Besonders stolz bin ich auf die von Paul Schockemöhle zur Verfügung gestellte Stute Catch me und bin dankbar, dass ich sie in den großen Sport bringen durfte.




Wie ist ihre Verbindung zum Oldenburger Turnier?
Laura Klaphake:
Das Turnier kenne ich noch aus den Zeiten mit der alten Halle. Es hat sich toll entwickelt. Mein Bruder und mein Freund werden mich ebenfalls begleiten und mit ihren Pferden an den Start gehen, es wird also ein Familientreffen. Die kurzen Wege und die Mischung im Programm sind einfach besonders.

Mit welchen Pferden werden Sie zum AGRAVIS-Cup kommen?
Laura Klaphake:
Ich habe für die verschiedenen Touren meine Pferde dabei. Das Prüfungsangebot ist vielfältig und ich bin dankbar, Pferde für alle Parcours im Stall zu haben. Mit meinen Trainern treffe ich dann kurz vorher die Auswahl, welches ich wann sattele.

Sie liegen beim AGRAVIS-Zukunftspreis aussichtsreich im Rennen. Vor dem Finale beim AGRAVIS-Cup sind Sie Dritte hinter Gerrit Nieberg und Niklas Krieg. Wie bewerten Sie diesen Wettbewerb und wollen Sie Nieberg die Führung noch streitig machen? Laura Klaphake: Ich finde, es kann gar nicht genug getan werden, um die vielen Talente, die es im deutschen Reitsport gibt, zu fördern. Und die Initiative der AGRAVIS finde ich persönlich sehr gut. Die turnierübergreifende Punktwertung ist sehr anspruchsvoll. Wer da am Ende vorne mit dabei ist, hat über das Jahr hinweg bei Turnieren bewiesen, im Konzert der nationalen und internationalen Top-Leute mitspielen zu können. Der AGRAVIS-Zukunftspreis ist daher in meinen Augen ein Ausdruck der Wertschätzung für die Leistungen der jungen Springreiterinnen und -reiter. Und zum zweiten Teil Ihrer Frage: Gerrit Nieberg und Niklas Krieg sind absolute Klassereiter. Ich schätze beide sehr. Also das wird sehr schwer, an beiden noch vorbeizuziehen. Aber ich werde trotzdem nichts unversucht lassen.

Tickets und weitere Informationen finden Sie unter www.escon-marketing.de www.escon-marketing.de.