AGRAVIS-Zukunftspreis: Finale steigt ab 2016 in Oldenburg

AGRAVIS stellt Preisgeld von 10.000 Euro zur Verfügung

AGRAVIS-Zukunftspreis: Finale steigt ab 2016 in Oldenburg
Freuen sich auf den AGRAVIS-Zukunftspreis: Gerd Sosath (o. li., Starter beim AGRAVIS-Cup), Dr. Kaspar Funke (o. re., Escon Marketing), Hermann Mammen (u. li., Geschäftsführer der Raiffeisen-Warengenossenschaft Ammerland-OstFriesland eG), Dirk Bensmann (u. re., Vorstandsmitglied der AGRAVIs Raiffeisen AG)


Jana Wargers gewinnt AGRAVIS-Zukunftspreis 2016

Jana Wargers (RV Greven) hat den AGRAVIS-Zukunftspreis 2016 gewonnen. Die 25-jährige Springreiterin setzte sich in der Gesamtwertung gegen Vorjahressieger Maurice Tebbel (Emsbüren) und Maximilian Lill (Antdorf) durch. Dirk Bensmann, Vorstandsmitglied der AGRAVIS Raiffeisen AG, überreichte der strahlenden Siegerin am Sonntag zum Abschluss des AGRAVIS-Cups in Oldenburg einen Scheck über 5.000 Euro. Die beiden Nächstplatzierten erhielten 3.000 bzw. 2.000 Euro.

„Die U 25-Tour ist eine Supersache“, sagte die überglückliche Siegerin. „Natürlich gibt es einen Konkurrenzkampf untereinander. Und dass ich mich dann an erster Stelle einreihen konnte, freut mich natürlich umso mehr.“ Für Wargers war es ein extrem erfolgreiches Wochenende. Sie hatte bereits am Samstag bei einem S-Springen während des AGRAVIS-Cups ein Auto gewonnen.

Dirk Bensmann: „Jana Wargers hat in den vergangenen Monaten bei den anspruchsvollen Weltranglistenspringen konstant gute Leistungen gezeigt. Ihre Klasse hat sie auch am Wochenende bei den drei S-Springen in Oldenburg bewiesen. Ich gratuliere ihr sehr herzlich zum verdienten Gesamtsieg beim AGRAVIS-Zukunftspreis.“

Diese Sonderwertung für Springreiter unter 25 Jahren hat die AGRAVIS Raiffeisen AG in diesem Jahr deutlich aufgewertet und erstmalig mit einem Preisgeld von 10.000 Euro ausgestattet. Ebenfalls neu: Mit dem K+K-Cup in Münster, dem Burgturnier in Nörten-Hardenberg und eben dem AGRAVIS-Cup in Oldenburg flossen zum ersten Mal die Ergebnisse von insgesamt neun Weltcupspringen auf drei Turnieren in diese Punktwertung ein. Das Burgturnier kam neu hinzu. „Wir glauben, dass die kontinuierlich guten Leistungen junger Reiter bei den S-Springen auf drei Turnieren es wert sind, besonders honoriert zu werden“, unterstrich Bensmann Die Entscheidung um den AGRAVIS-Zukunftspreis wird von nun an alljährlich beim AGRAVIS-Cup in Oldenburg fallen.

Von dem gerade zu Ende gegangenen Hallenturnier in der EWE-Arena zog das AGRAVIS-Vorstandsmitglied ein positives Fazit: „Der AGRAVIS-Cup 2016 hat vier Tage lang das Publikum begeistert. Reiter und Pferde zeigten eindrucksvoll, welche faszinierenden Facetten der Reitsport bietet. Für uns als Titelsponsor und die regionalen Raiffeisen-Genossenschaften als unsere Partner war es eine große Freude, das live mitzuerleben.“

Nörten-Hardenberg, Münster und nun Oldenburg

Der K+K-Cup im Januar in Münster K+K-Cup im Januar in Münster war die erste Station des AGRAVIS-Zukunftspreises 2016. Nach dem Hardenberger Burgturnier im Mai in Nörten-Hardenberg steigt das große Finale des Zukunftspreises nun erstmals beim AGRAVIS-Cup in Oldenburg. Hier ist das Agrarhandels- und Dienstleistungsunternehmen mit Sitz in Münster und Hannover zum dritten Mal Titelsponsor. „In den vergangenen beiden Jahren haben wir in der EWE-Arena tollen Sport gesehen“, freut sich Vorstandsmitglied Dirk Bensmann.
Vom 24. bis zum 27. November kämpfen in Oldenburg Pferde und Reiter in Dressur- und Springprüfungen verschiedener Schwierigkeitsgrade um Schleifen und Preisgelder.

Förderung junger Menschen Bestandteil der AGRAVIS-Unternehmenskultur

An die Stars von morgen, Springreiterinnen und -reiter unter 25 Jahren, richtet sich der AGRAVIS-Zukunftspreis nun schon im dritten Jahr. Die Förderung junger, talentierter Menschen ist fester Bestandteil der AGRAVIS-Unternehmenskultur. Deshalb investiert das Unternehmen als Arbeitgeber Arbeitgeber stark in die Aus-, Fort- und Weiterbildung seiner Mitarbeiter. Dieses Engagement trägt die AGRAVIS auch in ihre Reitsport-Förderung.

Markus Merschformann unterstützt

Unterstützt wird das Konzept des AGRAVIS-Zukunftspreises vom Bundestrainer der Junioren und Jungen Reiter, Markus Merschformann, der die Potenziale der nachrückenden Reitergeneration genau im Blick hat und der die Punktserie gemeinsam mit dem Unternehmen weiterentwickelte.

Aufgewerteter Zukunftspreis

Mit der Ausweitung der Serie von zwei auf drei Turniere und der Auslobung eines Preisgeldes hat die AGRAVIS den Zukunftspreis deutlich aufgewertet. Das Unternehmen hat den Förderpreis mit 10.000 Euro ausgestattet: 5.000 Euro für den Punktbesten der drei Turniere, 3.000 Euro und 2.000 Euro für den Zweit- und Drittplatzierten. „Wir meinen, das ist sinnvoll investiertes Geld“, betont Dirk Bensmann.

„Das Finale des AGRAVIS-Zukunftspreises beim AGRAVIS-Cup stattfinden zu lassen und damit gleichsam nach Hause zu holen, war Bestandteil der Weiterentwicklung dieses Nachwuchswettbewerbes für Springreiter“, erklärt Bensmann. Der erste Sieger der neuen, dreiteiligen Turnierserie wird also am 27. November auf der großen Bühne des Oldenburger Turniers geehrt.

Interview: „AGRAVIS-Zukunftspreis ist eine Supersache“

Beim AGRAVIS-Cup in Oldenburg fällt die Entscheidung um den Gesamtsieg im AGRAVIS-Zukunftspreis. Die AGRAVIS Raiffeisen AG, Titelsponsor des Hallenreitturniers, hat diese Punktwertung für Springreiter unter 25 Jahren ins Leben gerufen. Ausgestattet mit einem Preisgeld von 10.000 Euro und erweitert um das Turnier in Nörten-Hardenberg, wurde der Zukunftspreis in diesem Jahr deutlich aufgewertet. Nach den S-Springen beim K+K Cup in Münster und dem Burgturnier Hardenberg führt Jana Wargers (Emsdetten) derzeit die Gesamtwertung an. Auf den Plätzen zwei und drei folgen Gerrit Nieberg (Sendenhorst-Albersloh) und Vorjahressieger Maurice Tebbel (Emsbüren). Vor dem Finale in Oldenburg äußert sich Gerrit Nieberg (23) im Interview zum AGRAVIS-Zukunftspreis.

Wie bewerten Sie den AGRAVIS-Zukunftspreis?
Nieberg
: Ich finde, das ist eine Supersache. Gerade für junge Reiter ist dieser Preis ein zusätzlicher Ansporn, um sich noch mehr anzustrengen. Besonders reizvoll wird der Preis durch die Einbeziehung von drei Turnieren. Da gilt es, auf jeder Station Punkte zu sammeln, um am Ende unter den besten drei zu sein.

Die Sonderwertung ist zum ersten Mal mit 10.000 Euro dotiert, die Hälfte davon erhält der Sieger. Erhöht das die Motivation? Nieberg: Absolut. Junge Reiter können das Geld besonders gut gebrauchen. Der Sport muss schließlich finanziert werden. Da ist jedes Preisgeld hilfreich, zumal dann, wenn es diese Größenordnung wie beim AGRAVIS-Zukunftspreis erreicht. Das gibt es ansonsten so gut wie gar nicht.

Welche Chancen rechnen Sie sich in den drei Weltranglistenspringen beim AGRAVIS-Cup aus?
Nieberg
: Mein Spitzenpferd ist zurzeit Casallora. Wahrscheinlich wird sie alle drei S-Springen gehen. Ich bin ganz zuversichtlich, was meine Chancen angeht. Der Große Preis am Sonntag hat natürlich Priorität, aber die anderen beiden Springen sind nicht weniger wichtig – weil sie ebenfalls sehr anspruchsvoll sind und weil ich dort Punkte für den AGRAVIS-Zukunftspreis sammeln kann.