AGRAVIS-Hauptversammlung 2018

AGRAVIS für 2018 auf Plan


Andreas Rickmers - Vorstandsvorsitzender der AGRAVIS Raiffeisen AG

Geschäftsentwicklung in den ersten vier Monaten des Jahres

Die AGRAVIS hat das Geschäftsjahr 2018 bewusst konservativ geplant, und die ersten vier Monate zeigen, dass dies richtig war. Denn gerade im Pflanzenbau waren die Herausforderungen enorm. Gleichwohl geht die Konzernspitze davon aus, dass die Ziele bei Umsatz und Ergebnis vor Steuern, die man sich für 2018 gesteckt hat, am Jahresende tatsächlich erreicht werden können.

Das Agrarhandels- und Dienstleistungsunternehmen plant mit einem Jahresumsatz von 6,5 Mrd. Euro, einer Bilanzsumme von 1,9 Mrd. Euro und einem Ergebnis vor Steuern von rund 42 Mio. Euro. Stand Ende April wurde bisher ein Umsatz von 2,1 Mrd. Euro erreicht – und damit vergleichbar zum Vorjahr. Beim Ergebnis vor Steuern wurde der Vorjahreswert mit 13,1 Mio. Euro leicht übertroffen. Der warme April hat einiges wettgemacht. Denn im kalten und nassen März waren die Böden verbreitet nicht befahrbar, sodass die Umsätze im Geschäftsfeld Pflanzen bis dahin deutlich zurücklagen.

Unwägbarkeiten des Wetters und anhaltend schwieriges Marktumfeld

Die Unwägbarkeiten des Wetters Wetters sind das eine, das anhaltend schwierige Marktumfeld das andere. Deswegen erwartet die AGRAVIS laut Rickmers abermals ein herausforderndes Jahr. Der Vorstandschef stellte die zurückhaltende Prognose in den Kontext der gegebenen Rahmenbedingungen. Er nannte hohe Kauf- und Pachtpreise für landwirtschaftliche Nutzflächen, den fortwährenden Strukturwandel in der Tierhaltung Tierhaltung und eine Getreideernte für 2018, die vermutlich erneut den Fünf-Jahres-Durchschnitt von 47,8 Mio. Tonnen deutlich verfehlen werde. „Kein Wunder also, dass die wirtschaftliche Stimmung der deutschen Landwirte eher verhalten bleibt.“ Das für die kommenden Monate geplante Investitionsvolumen liege deutlich unter dem Stand der Jahre vor der Preiskrise 2015/2016.

Die Entwicklung in den einzelnen Geschäftsfeldern der AGRAVIS verlief in den ersten Monaten unterschiedlich. Während auch bei den Raiffeisen-Märkten Raiffeisen-Märkten das Frühjahrsgeschäft erst spät einsetzte, gab es in den Geschäftsfeldern Tiere Tiere und Technik Technik gegenüber Vorjahr weitere Umsatzsteigerungen.

Folgen der Afrikanischen Schweinepest wären kaum absehbar

Andreas Rickmers: „Jetzt gilt es, die Hausaufgaben zu machen, stets das Ohr am Markt zu haben, die Mitarbeiter und Shareholder auf den neuen Kurs der AGRAVIS, den wir mit unserer Hanse-Strategie beschreiben, mitzunehmen und zu begeistern, für das, was vor uns liegt. Dann schaffen wir unsere Ziele 2018.“ Sollte jedoch die Afrikanische Schweinepest in Deutschland ausbrechen, seien die Folgen für die Landwirtschaft und den Agrarhandel kaum absehbar. Er forderte die Politik auf, in diesem Fall bilaterale Exportabkommen zu ermöglichen.


Hauptversammlung 2018

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