Eigenkapital erheblich ausgebaut

Die AGRAVIS Raiffeisen AG hat ihre Eigenkapitaldecke im Geschäftsjahr 2015 erheblich gestärkt. Durch die Ausgabe von Genussrechten in Höhe von 36 Mio. Euro und eine Gewinnthesaurierung aus dem Jahresergebnis stieg das Eigenkapital von 461 Mio. auf 515 Mio. Euro. „Wir liegen nun bei einer Eigenkapitalquote von 27,2 Prozent. Für ein Handelshaus ist das eine super Zahl, auf die wir ein kleines bisschen stolz sind“, betont AGRAVIS-Vorstandschef Dr. Clemens Große Frie. Wie er weiter ausführte, habe sich das Eigenkapital des Agrarhandels- und Dienstleistungsunternehmens seit dessen Gründung im Jahr 2004 verdreifacht. „Eine Entwicklung, die die Solidität und Attraktivität der AGRAVIS unterstreicht“, so der Vorstandsvorstandsvorsitzende. Er kenne nicht viele Unternehmen, die das so hinbekommen hätten.

Die erstmalige Ausgabe von Genussrechten, die im Sommer 2015 gestartet wurde, sei für die AGRAVIS sehr erfolgreich gewesen, berichtet Große Frie. Mitarbeiter und Aktionäre zeichneten Genussrechtsscheine mit einem Gesamtbetrag von 16 Mio. Euro. Alle anderen juristischen und natürlichen Personen haben die zur Verfügung gestellte Tranche mit einem Volumen von 20 Mio. Euro voll ausgeschöpft. „Dieses hohe externe Interesse belegt einmal mehr, dass AGRAVIS nicht nur in der Agrarbranche, sondern auch bei Investoren als erfolgreiches, langfristig orientiertes und verlässliches Unternehmen wahrgenommen wird. Eine Anlage bei AGRAVIS ist eben ein gutes Investment.“

Die Genussrechte werden mit 2,25 bzw. 3,25 Prozent verzinst. Die Laufzeit beträgt einheitlich fünf Jahre. Jeder Genussrechtsschein hat einen Nennwert von 1.000 Euro. Mit dem Genussrechtskapital soll die Gesamtfinanzierung der AGRAVIS weiter stabilisiert werden. Für 2016 ist ein ähnliches Angebot vorgesehen.

Die Ausweitung des Eigenkapitals bleibt auch in den nächsten Jahren bei der AGRAVIS auf der Agenda. Mittelfristig soll die Eigenkapitalquote auf 30 Prozent steigen.