Energiemanagement

Verbräuche ermitteln – Effizienz verbessern

Vorausschauend, organisiert und systematisch – das sind drei wichtige Attribute des AGRAVIS-Energiemanagements.

Die AGRAVIS hat an allen Konzernstandorten ein Energiemanagementsystem nach ISO 16001 bzw. später ISO 50001 eingeführt. Kernelement eines solchen Systems ist es zunächst, alle Energieeinsätze und -verbräuche darzustellen. Anschließend werden die Verbräuche und Prozesse analysiert, um Vorschläge zur Energieeinsparung oder -effizienzverbesserung zu erarbeiten. Diese Informationen werden der Geschäftsführung zur Entscheidungsfindung vorgelegt und von ihr beschlossene Maßnahmen und Aktionspläne konsequent verfolgt.

Kernziele des AGRAVIS-Nachhaltigkeitsprogramms

Zu den Kernzielen des AGRAVIS-Nachhaltigkeitsprogramms gehört der effiziente Umgang mit den energetischen Ressourcen, also die Reduzierung des aus der Geschäftstätigkeit resultierenden Energieverbrauchs und der entsprechenden Kohlendioxid-Emissionen. Die Energieintensität in den AGRAVIS-Mischfutterwerken konnte in den vergangenen Jahren gesenkt werden und ist im Nachhaltigkeitsbericht dokumentiert. Das liegt einerseits an der besseren Auslastung der Produktionsstätten. Andererseits tragen die in den Werken fortwährend entwickelten und umgesetzten Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz und zur Senkung des Verbrauchs bei. Durch die oftmals historisch gewachsenen Produktionsstätten lassen sich allerdings selten Maßnahmen direkt auf alle Werke übertragen, sondern werden individuell auf die Gegebenheiten vor Ort abgestimmt.

Maßnahmen sind beispielsweise Investitionen in moderne Technik oder Verbesserung der Auslastung. Die Energieeffizienz im Produktionsprozess wurde durch Umstellung der Dampferzeugung auf Nutzung von Kraft-Wärme-Kopplung, Installation einer Wärmerückgewinnung sowie die Erneuerung der Fördertechnik und Reduzierung der Spitzenlast gesteigert. Bei Sekundärprozessen wurden an vielen Stellen die Beleuchtungsmittel zum Beispiel auf LED umgestellt und eine intelligente Lichtsteuerung eingeführt. Mit Hilfe eines Energiemanagementsystems wurden diese Möglichkeiten zur systematischen Senkung der Energiekosten und der energiebedingten Umweltbelastungen gezielt erarbeitet: ein aufwendiger, aber lohnenswerter Prozess.

Darüber hinaus trägt die Zertifizierung viel dazu bei, in der AGRAVIS-Unternehmensgruppe das Energiebewusstsein weiter zu stärken und insgesamt die Wirtschaftlichkeit zu steigern.

  • Die Ressourcen natürlicher Brennstoffe sind begrenzt; AGRAVIS geht deshalb verantwortungsvoll mit daraus erzeugter Energie um.
  • AGRAVIS sichert den Fortschritt durch zielgerichtete Investitionen zur Erhaltung, Modernisierung und Weiterentwicklung der Energieeffizienz der Anlagen und Einrichtungen.
  • Jeder Mitarbeiter trägt die Verantwortung für energiebewusstes Handeln. AGRAVIS fordert alle Mitarbeiter auf, Innovationen zur Energieeffizienz anzustoßen und zu unterstützen.
  • AGRAVIS ist ständig bestrebt, Energie effizienter einzusetzen, entweder durch Senkung des Energieaufwandes oder durch bessere Nutzung der eingesetzten Energieträger.
  • AGRAVIS stärkt die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit durch eine Implementierung von Maßnahmen in Forschung und Entwicklung zur Steigerung der Energieeffizienz.

Das Energiemanagement ist integrierter Bestandteil aller Entscheidungen im Unternehmen.

Die AGRAVIS verpflichtet sich, die eigene Energieeffizienz nachhaltig zu steigern. Die verschiedenen Tätigkeitsfelder des AGRAVIS-Konzerns erfordern in den Konzerneinheiten unterschiedlich aufgestellte Energieziele. Die Konzerneinheiten stimmen diese in angemessener Höhe mit der übergeordneten Ebene ab und treffen verbindliche Festlegungen, dokumentiert in den dafür vorgesehenen Systemen.

Weiter regelmäßig überprüft wird, dass ...

  • ... die Anforderungen relevanter rechtlicher Verpflichtungen, Normen und anderer Vorgaben berücksichtigt und eingehalten werden.
  • ... die Prozesse zur kontinuierlichen Verbesserung der energiebezogenen Leistung konsequent umgesetzt werden.
  • ... die erforderlichen personellen, strukturellen und finanziellen Voraussetzungen gegeben sind.
  • ... alle im Rahmen dieser Energiepolitik erforderlichen Informationen bereitgestellt werden.
  • ... alle Mitarbeiter bei der Umsetzung des Energiemanagementsystems integriert sind und die Verantwortlichkeiten hierfür festgelegt werden.
  • ... bei der Beschaffung von Produkten (Rohwaren, Zusatzstoffe, Maschinen, etc.) und von Dienstleistungen die Energieeffizienz geprüft wird.
  • ... Energiedaten und Energieeinflussfaktoren regelmäßig ermittelt und überprüft werden.
  • ... die Wirksamkeit der Energiemanagementsysteme durch regelmäßige Audits überprüft wird.
  • ... diese Energiepolitik bezogen auf Art und Umfang des Energieeinsatzes und -verbrauchs angemessen ist und bei Bedarf aktualisiert wird.

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