„AGRAVIS arbeitet am Klimaschutz“

Interview mit Dr. Lina Sofie von Fricken

Nachhaltigkeit wird immer mehr zum treibenden Faktor innerhalb der Lebensmittel- und Agrarbranche. Im Interview erläutert die AGRAVIS-Nachhaltigkeitsmanagerin Dr. Lina Sofie von Fricken aktuelle Entwicklungen.

Klimaschutz-Forderungen sind aktuell omnipräsent. Wie würden Sie die Position der AGRAVIS umreißen?

Dr. von Fricken: AGRAVIS arbeitet aktiv in Richtung Klimaschutz und kann auf mehrere ganzheitliche Lösungen für Kunden verweisen: Moderne Fütterungsmethoden wie zum Beispiel „Zukunft Füttern“ für Schweine reduzieren die Klimawirkungen der Schweinemast um bis zu 20 Prozent. Diese Angabe wird in CO2-Äquivalenten gemessen, also dem Treibhauspotenzial. Des Weiteren konnten in den vergangenen Jahren mit Hilfe von Energiemanagementsystemen der Energieverbrauch und die Kohlendioxid-Emissionen in der Futtermittelproduktion stetig reduziert werden.

Welche nachhaltigkeitsrelevanten Aspekte beschäftigen die AGRAVIS noch?

Dr. von Fricken: Wir streben beispielsweise auch einen stärkeren Austausch mit unseren Partnern innerhalb der Wertschöpfungskette Agrar an, um gemeinsam künftige Herausforderungen zu identifizieren, Lösungsansätze zu definieren und über bereits vorhandene Konzepte der AGRAVIS zu diskutieren. Kurzum, wir wollen die AGRAVIS im Sinne nachhaltiger Lösungen ins Gespräch bringen.

Welche Entwicklung gibt es beim Nachhaltigkeitsreporting?

Dr. von Fricken: Künftig wird die Berichterstattung mit den wesentlichen Fakten ein Teil des Geschäftsberichtes und daher vom zweijährigen auf den jährlichen Rhythmus umgestellt. Leitlinie ist weiterhin der aktuelle GRI-Standard. Aktuell haben wir ein „Factsheet Nachhaltigkeit“ mit den Zahlen von 2018 veröffentlicht.

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