Update: Info zur AGRAVIS Mischfutter Ostwestfalen-Lippe in Minden

28.11.2018

Die Analysen von Futtermittelproben der AGRAVIS Mischfutter Ostwestfalen-Lippe GmbH laufen aktuell mit Hochdruck. Erste Ergebnisse zeigen – wie zu erwarten war – ein sehr unterschiedliches Bild.

Proben mit erhöhten ndl-PCB-Werten stehen Proben mit negativen Ergebnissen gegenüber. Die Messwerte können dazu führen, dass möglicherweise weitere Betriebe von den Behörden gesperrt werden – teils auch kurzfristig als Vorsichtsmaßnahme. Die AGRAVIS ist in ständigem Austausch mit den Behörden.

Nach wie vor ist sichergestellt, dass keine Ware aus den gesperrten Fertigwarenzellen und Produktionszellen in den Verkehr gelangt. Eine schnellstmögliche Sanierung wird vorbereitet. Die möglicherweise betroffenen Kunden werden von der AGRAVIS informiert, die Versicherung ist involviert. Die AGRAVIS bedauert die eingetretene Situation und bittet alle Betroffenen um Entschuldigung.

Behörden und AGRAVIS hatten bereits frühzeitig auf einen ähnlichen Fall mit ndl-PCB belasteter Sackware in 2012 hingewiesen. Seinerzeit waren zwei Verladezellen ausschließlich für Sackware betroffen. Daraufhin wurden seinerzeit vorsorglich alle Verladezellen für Sackwaren umgehend und vollständig saniert. Es gab seitdem – bis zur aktuellen Thematik – keinerlei Hinweise auf Belastungen in den Verladezellen für lose Ware. Alle Prüfergebnisse waren negativ. Die regelmäßigen Kontrollen der begleitenden Behörden waren stets negativ. Die AGRAVIS weist deshalb die Vorwürfe, man habe "offenbar nur das Allerallernötigste" getan, zurück.

Im aktuellen Fall hat die AGRAVIS von sich aus und damit proaktiv die laufenden Untersuchungen ausgedehnt und vorsorglich Zellen aus der Produktion genommen, um alle potenziellen Fehlerquellen zu identifizieren. Die AGRAVIS tut alles, um das Vertrauen ihrer Kunden schnellstmöglich und vollständig wiederherzustellen.