Mit Desintec Hygiene im Fließfutter optimieren

Regelmäßig und richtig desinfizieren

Beim Einsatz von Flüssigfutter in der Schweinemast und Ferkelerzeugung Schweinemast und Ferkelerzeugung ist der Erfolg zu einem großen Teil von der Futterhygiene abhängig. Bei Fließfutteranlagen lässt sich die Hygiene im Gegensatz zu Trocken- oder Breifutterautomaten schwerer kontrollieren. Problemzonen sind besonders die Anmischbottiche, die Vorratsbehälter für Produkte wie CCM und Wasser, die Transportleitungen und die Futterausläufe im Trog.





Tägliche Reinigung ist notwendig

Gerade im feuchten Milieu finden Keime bei hohen Umgebungs- und Stalltemperatu-ren ausgezeichnete Vermehrungsbedingungen. Unerwünschte Mikroorganismen im Fließfutter sind Hefen, Schimmelpilze und Bakterien. Sie verschlechtern durch ihre Abbauprodukte in großem Maße die Tiergesundheit und die wirtschaftlichen Ergebnisse in der Mast- und Ferkelerzeugung. Deshalb ist eine tägliche Reinigung des Anmischbehälters und eine regelmäßige Grundreinigung der Fließfutteranlagen notwendig. Um einen Aufbau von Futterresten zu verhindern und den generellen Hygienestatus speziell in den Anmischbehältern – oder in den Ausgleichsbehältern – zu erhöhen, hat sich der Einbau von rotierenden Wasserspülköpfen sowie von Nebeldüsen oder Pralltellern bewährt.

Grundreinigung nach jedem Mastdurchgang

Diese sind für die wechselnde Reinigung mit Laugen wie etwa Desintec AH-tec und Säuren wie MiraVit L-Cid Standard oder Desintec WHR aktiv plus geeignet. Die Spülung des Behälters mit klarem Wasser geschieht vollautomatisch. Viele Flüssigfuttersysteme verfügen über vollautomatische Spülprogramme, welche gut zur Reinigung der Anlagen eingesetzt werden können. Beim Einsatz der Nebeldüsen hat sich eine Vernebelung von 100 bis 150 Millilitern von bis zu dreimal täglich rund 30 Minuten nach der Wasserspülung mit den rotierenden Spülköpfen bewährt. Eine Grundreinigung der gesamten Flüssigfütterungsanlage sollte nach jedem Mastdurchgang erfolgen.

Nachspülen und dann entsorgen

Dabei ist das alkalische Reinigungskonzentrat Desintec AH-tec zum Entfernen von Fetten, Eiweißen und anderen organischen Rückständen geeignet. Die Desinfektion der Futterrohrleitungen wird zuverlässig durch das saure Produkt Virkon H2O gewährleistet. Zur Reinigung sowie zur Desinfektion wird jeweils eine Gebrauchslösung im Anmischbottich hergestellt und intervallweise in die Futterleitung gepumpt. Die Reinigungs- oder Desinfektionslösung darf nicht verfüttert werden. Sie muss nach einer Reinigungszeit von mindestens zwei Stunden gründlich mit Wasser nachgespült und über die Gülle entsorgt werden. Der wechselnde Einsatz der zwei genannten Produkte bringt optimale Ergebnisse.

Grundreinigungsplan unter www.desintec.de

Einen entsprechenden Grundreinigungsplan für Flüssigfütterungsanlagen gibt es unter www.desintec.de www.desintec.de . Um im belegten Stall Hygieneproblemen vorzubeugen, kann der Futterbrei im Anmischbehälter mit 0,2 Prozent Miravit L-Cid Standard, einem Ergänzungsfuttermittel bestehend aus Propion-, Ameisen- und Milchsäure, angesäuert und stabilisiert werden. Ein niedriger Ziel-pH-Wert von 4,2 bis 4,5 im Flüssigfutter sorgt dafür, dass Hefen, Schimmelpilze und Bakterien in ihrer Entwicklung gehemmt werden. Dadurch können unerwünschte Gärprozesse verhindert und deren negative Einflüsse auf die Darmflora deriere ausgeschlossen werden.

Besser sind Säurekombinationen

Säurekombinationen sind aufgrund der höheren Wirkungsbandbreite gegenüber dem Einsatz von Einzelsäuren zu bevorzugen. Ameisensäure etwa hat eine bessere Hefenwirkung als Propionsäure. Schimmelpilze dagegen werden besser durch Propionsäure in Schach gehalten. Wichtig zu wissen ist, dass eine pH-Wert-Absenkung des Fließfutters alleine oft nicht ausreichend ist. In gewissen Abständen ist der Einsatz von alkalischen Reinigungsmitteln in Betracht zu ziehen, mit denen organische Verschmutzungen aus den Leitungen entfernt werden und die Entwicklung einer säuretoleranten Keimflora verhindert wid.

Weitere Informatioenen zum Thema Fließfutterhygiene gibt es bei Dieter Jürgens, Tel. 0251 . 682-1144, dieter.juergens@agravis.de oder www.desintec.de www.desintec.de .

Infos kompakt

AGRAVIS Raiffeisen AG auf der Eurotier 2016

Außendienstlerin Futtermittelspezialprodukte


Verfahrenstechnologe in der Mühlen- und Futterwirtschaft


Außendienstmitarbeiter Geflügel