Spezialumbauten

Maschinen kaufen, Maschinen verkaufen – das ist bei weitem nicht alles, was die Technikg-Gesellschaften der AGRAVIS Raiffeisen AG bieten. Auf Kundenwunsch machen sie vieles möglich.

Geht nicht gibt´s nicht

AGRAVIS Technik-Gesellschaften erledigen auch Spezial-Aufträge für ihre Kunden

Die Technik-Gesellschaften der AGRAVIS Raiffeisen AG Technik-Gesellschaften der AGRAVIS Raiffeisen AG machen viele Kunden wünsche möglich, die über Kauf und Verkauf von Maschinen weit hinaus gehen. Michael Langguth von der AGRAVIS Technik Münsterland-Ems GmbH kennt sich aus mit dem schweren Gerät. Er ist Vertriebsleiter im Bereich Industrietechnik am Standort Borken. Dort werden die Stapler der Marke Hyster verkauft, einem der führenden Anbieter der Branche.

AGRAVIS Technik Agritechnica Hyster Stapler

Vor dem endgültigen Verkauf bespricht Michael Langguth mit dem Abnehmer jedes kleinste Detail. Kein Stapler gleicht dem anderen. „Der Kunde kann ihn im Rahmen einer bestehenden Funktionspalette frei konfigurieren“, erklärt Langguth. „Auf Halde werden Geräte dieser Größenordnung nicht gebaut.“ Dafür seien sie auch viel zu teuer. Voll-Container-Stapler schlagen gut und gerne mit über 300.000 Euro zu Buche.

Stapler

Stapler sind die kleinen Pulsschlagadern eines jeden Speditionsunternehmens, das die Lagerung oder den Umschlag von Containern anbietet. Denn ohne die Leer- und Voll-Container-Stapler oder den sogenannten Reachstacker würde das Blut nicht fließen. Sprich: Die bis zu 52 Tonnen schweren Container würden sich nicht bewegen lassen.

Umfangreiche Produktpalette

Die Produktpalette der AGRAVIS Technik Münsterland-Ems GmbH AGRAVIS Technik Münsterland-Ems GmbH umfasst neben den „Großen“ alles was das Staplerherz höher schlagen lässt: vom kleinen Handhubwagen bis zum Hochregalkommissionierer. Die Kunden für die Container-Stapler sitzen in Duisburg, Bielefeld und Moers und sind im Speditionsbereich tätig.

Spezialumrüstung für besondere Anforderungen

Die Niederlassung der AGRAVIS Technik Heide-Altmark GmbH in Königslutter AGRAVIS Technik Heide-Altmark GmbH in Königslutter ließ für einen Kunden, der im Umschlag und Handel mit Futtermitteln und Getreide an mehreren Standorten in Europa an Binnen- und Überseehäfen tätig ist, zwei JCB 155 Kompaktlader von einer Spezialfirma in Italien aufwändig umrüsten. „Diese Spezialfirma kümmert sich hauptsächlich um Maschinen und Anlagen für Bohrplattformen“, erklärt Michael Behrens, Verkaufsberater JCB der AGRAVIS Technik in Königslutter.

Der AGRAVIS-Kunde wünschte Fahrzeuge, die den besonderen Anforderungen der Arbeit im Hafenbereich auch beim Aspekt Sicherheit entsprechen. Die JCB-Lader werden von ihm eingesetzt, um in Schiffsladeräumen die Reste aus den Ecken und Winkeln zu verladen. „Diese Bereiche sind durch die massive Staub-Belastung stark explosionsgefährdet. Daher müssen die Lader besondere Anforderungen erfüllen“, erläutert Behrens.

Die AGRAVIS Technik Heide-Altmark GmbH in Königslutter konnte ihrem Kunden weiterhelfen: mit dem Kontakt zur Firma Miretti in Italien. Sie liefert jährlich 550 Explosionsschutz-Umbauten. Zwei davon gingen diesmal zu dem AGRAVIS-Kunden.

Der Partner in Italien sorgte dafür, dass alle elektrischen Anschlüsse und Stecker staubdicht ausgeführt wurden. Lichtmaschine und Anlasser wurden besonders abgekapselt. Das Wichtigste: Die gesamte Auspuffanlage ist geschützt und gekühlt. An der gesamten Maschine wird kein Teil heißer als 170 Grad.

Sonderumbauten AGRAVIS Technik-Gesellschaften Agritechnica

In Königslutter rüsteten die Experten der AGRAVIS einzelne Komponenten der Kompaktlader um. So wurde der Sitz gegen eine spezielle Sicherheitsausführungen mit 4 Punktgurten ausgetauscht. Als weitere Besonderheit wurden optische Rückfahrwarner mit blauem Blitzlicht montiert um in den staubigen Bereichen, auch bei hoher Umgebungslautstärke bemerkt werden zu können. Zu guter Letzt wurden die Lader für die Kranverladung aufgerüstet um sie sicher in die Schiffe setzen zu können.