Friedhelm Renne hat in 50 Berufsjahren bei Raiffeisen viel erlebt

08.08.2017

Wer ihn sieht und wer erlebt, wie lebendig er aus seinem langen Arbeitsleben berichtet, der kann nicht glauben, dass dieser noch immer jugendlich wirkende Mann schon 50 Berufsjahre auf dem Buckel hat. Und doch jährte es sich am Monatsanfang zum 50. Male, dass Friedhelm Renne als 14-jähriger Schulabgänger in Lage die Schwelle der damaligen Lippischen Hauptgenossenschaft überschritt, um seine Ausbildung zum Landmaschinenmechaniker zu starten. Ein halbes Jahrhundert später sitzen wir bei einer Tasse Kaffee in einem Besprechungsraum auf dem Gelände der Raiffeisen Lippe-Weser AG zusammen. Und Friedhelm Renne, inzwischen Verkaufsberater für Landtechnik bei der AGRAVIS Technik Saltenbrock GmbH, plaudert munter aus seinem langen Berufsleben.

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Vom Landmaschinenmechaniker zum Verkäufer für Landtechnik: Friedhelm Renne aus Leopoldshöhe-Bechterdissen blickt auf 50 Jahre Berufserfahrung bei der LHG, Raiffeisen Lippe-Weser und der AGRAVIS Raiffeisen Saltenbrock GmbH zurück.Friedhelm Renne hat in 50 Berufsjahren bei Raiffeisen viel erlebt
Vom Landmaschinenmechaniker zum Verkäufer für Landtechnik: Friedhelm Renne aus Leopoldshöhe-Bechterdissen blickt auf 50 Jahre Berufserfahrung bei der LHG, Raiffeisen Lippe-Weser und der AGRAVIS Raiffeisen Saltenbrock GmbH zurück.

Die eine Hälfte davon hat er in Barntrup-Alverdissen, Lage und nach der Grenzöffnung auch in der Magdeburger Börde als Landmaschinenmechaniker gearbeitet und sich dabei zum Spezialisten für Spritztechnik entwickelt. In der zweiten Hälfte seines Arbeitslebens war Renne, der privat in Leopoldshöhe-Bechterdissen zu Hause ist, als Verkaufsberater für die LHG AG und die AGRAVIS Technik Saltenbrock GmbH tätig.

Unzählige Traktoren und Landmaschinen hat er in den vergangenen 25 Jahren in seiner zumeist lippischen Kundschaft verkauft. Doch wenn sich die Gelegenheit ergab, nahm Renne gern auch einen Export-Auftrag mit. So ließ er mehrere gebrauchte Mähdrescher nach Pakistan und einen Seecontainer voller Landtechnik ins ostafrikanische Kenia liefern. Wenn Renne von diesen und anderen Begebenheiten aus seinem langen Arbeitsleben erzählt, strahlen seine Augen. Und wirklich: Hier sitzt niemand, der erschöpft ist vom Berufsalltag und nur noch die Tage bis zum Renteneintritt zählt. „Ich habe immer gerne gearbeitet, war stolz, ein LHGler zu sein“, bekennt der verheiratete Vater von zwei erwachsenen Kindern freimütig.

Und doch steuert Renne unweigerlich auf den dritten Lebensabschnitt zu. Ende des Jahres mit dann gerade 65 Jahren soll Schluss sein. Renne wäre nicht Renne, wenn er sich bis dahin nicht ein paar ehrgeizige Ziele gesteckt hätte. Die gilt es noch zu erreichen. Und ob dann Ende November das Auftragsbuch wirklich endgültig zugeklappt wird, ist auch noch nicht ausgemacht. „Wenn mir die Arbeit weiter so viel Freude bereitet“, sagt der in der Landwirtschaft groß gewordene Bechterdissen, „werde ich Anfang 2018 vielleicht noch meinen Nachfolger einarbeiten.“