Weltfrauentag: Perspektiven bei der AGRAVIS

08.03.2017

Ein Tag für alle Frauen – das ist der Weltfrauentag, der weltweit immer am 8. März gefeiert wird. Er rückt seit über 100 Jahren die Perspektiven der Frauen in der Arbeitswelt in den Fokus. Bei AGRAVIS leisten Frauen einen wichtigen Beitrag zum wirtschaftlichen Erfolg. Wir, die AGRAVIS Raiffeisen AG, finden, dass der Weltfrauentag nach wie vor wichtig ist, um für die Gleichberechtigung von Frauen einzustehen. Wir wollen zeigen, dass die Wertschätzung von Frauen auch im Arbeitsleben notwendig ist, denn nur in gemischten Teams werden die besten Ergebnisse erzielt und verschiedene Sichtweisen beleuchtet. Daher wollen wir drei unserer Mitarbeiterinnen vorstellen, die in ganz unterschiedlichen Arbeitsgebieten zum Erfolg der AGRAVIS beitragen.

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Sarah Voß ist junge Futtermittelberaterin bei der AGRAVIS. Weltfrauentag: Perspektiven bei der AGRAVIS 
Sarah Voß ist junge Futtermittelberaterin bei der AGRAVIS.

AGRAVIS fördert Ideen – Sarah Voß

Von Ostfriesland bis Dortmund und von der holländischen Grenze bis Braunschweig – in ihrem Vertriebsgebiet berät Sarah Voß Landwirte zu Produkten der Ferkelaufzucht. Sie ist eine von wenigen Frauen in ihrem Geschäft, ist auf einem Bauernhof aufgewachsen, hat Agrarwissenschaften studiert und bekam bei AGRAVIS die Möglichkeit, als Spezialberaterin für frühe Ferkelernährung Spezialberaterin für frühe Ferkelernährung zu arbeiten. „Ein komplexes Thema, das nicht selbsterklärend ist, sondern viel Beratung erfordert“, weiß Sarah Voß aus Erfahrung.

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Ihr Job ist abwechslungsreich, weil nicht nur die Beratung vor Ort wichtig ist, sondern auch das Arbeiten im Home Office. Hier bereitet sie dann Schulungsunterlagen vor, schreibt E-Mails oder telefoniert mit Kollegen: „In meinem Job ist es wichtig, sich mit Kollegen auszutauschen und ständig mit den Kunden in Kontakt zu bleiben“, betont Sarah Voß.

Durchhaltevermögen ist gefragt

„Es ist die Grundvoraussetzung für einen Berufseinsteiger, der in der Beratung arbeiten möchte, offen auf Menschen zugehen zu können und kommunikativ zu sein, um mit den Kunden ins Gespräch zu kommen.“ Außerdem sei ein gewisses Durchhaltevermögen wichtig, da nicht jedes Gespräch auch zum Geschäft führe, meint die junge Beraterin. Sie habe vom ersten Tag an viel Unterstützung seitens des Unternehmens und der Kollegen erhalten. Für Sarah Voß ist ein wichtiger Faktor, dass ihre Ideen gefördert werden und sie sehr viel Freiraum bei der Gestaltung ihrer Arbeit hat – inklusive der Möglichkeit, sich umfassend weiterzubilden.

Mit Herzblut bei der Sache – Ursula Röttger

Für Ursula Röttger ist wahrscheinlich jeder Tag ein Frauentag, denn sie ist die einzige weibliche Mitarbeiterin bei der AGRAVIS Technik BvL GmbH AGRAVIS Technik BvL GmbH am Standort Gronau-Epe. Seit 2016 ist sie Niederlassungsleiterin, arbeitete aber bereits seit ihrer Ausbildung zuerst bei der Raiffeisen Central Genossenschaft und später bei der AGRAVIS Technik in Gronau-Epe. Neben der Familie managte die gelernte Bürokauffrau ihre Aufgaben in der Niederlassung – erst stundenweise, dann halbtags. Eine Macherin, die im Zuge der Umstrukturierung der AGRAVIS Technik-Gesellschaften den Posten als Niederlassungsleiterin der AGRAVIS Technik BvL in Gronau-Epe angeboten bekam. „Mein Chef sagte zu mir, du brauchst eine gute Begründung für eine Absage“, so die Leiterin im Rückblick. Mit der Beförderung zur Niederlassungsleiterin bestätigte der Chef, dass er von ihren Leistungen und Qualifikationen überzeugt ist.

Mit Engagement nach oben

Von ihren Kollegen wird Ursula Röttger akzeptiert und respektiert. „Wir sind ein kleiner Standort, da geht es vor allem um ein gutes Miteinander in unserem Team“, sagt sie. Die neue Aufgabe war für sie zunächst gewöhnungsbedürftig. „Allerdings habe ich mich schon vorher um vieles gekümmert und bin es gewohnt, Verantwortung zu übernehmen“, sagt die Niederlassungsleiterin. Zwar ist Ursula Röttger die einzige Frau an ihrem Standort, doch ist die Besetzung einer Niederlassungsleitung durch eine Frau kein Einzelfall mehr. Auch Vera Etmann leitet eine Niederlassung der AGRAVIS Technik BvL GmbH am Standort Meppen.

Ann-Kathrin Hanesch richtet den Blick nach vorne

Die Aufgabe von Ann-Kathrin Hanesch ist es, Unternehmensprozesse zukunftsfähig zu machen und Optimierungspotenzial aufzudecken. Die 25-Jährige ist nach ihrem Studium der Betriebswirtschaftslehre als Trainee bei AGRAVIS Trainee bei AGRAVIS eingestiegen. In diesem 24-monatigen Programm im Bereich Controlling entwickelt sie eine fachliche Expertise und nutzt ihre Empathiefähigkeit in Workshops mit den Fachbereichen und Gesellschaften der AGRAVIS.

Neben einer strukturierten Einarbeitung im Fachbereich Controlling erhält Ann-Kathrin Hanesch Unterstützung durch die AGRAVIS-Personalentwicklung. „Durch regelmäßige Feedback-Gespräche, Netzwerktreffen und Workshops – speziell für uns Trainees – bleibe ich bei meiner persönlichen Entwicklung am Ball“, sagt die angehende Prozessmanagerin. Ihr Programm endet im Januar 2018. „Die zwei Jahre meines Traineeprogramms bieten mir die Möglichkeit, mein Wissen aus dem Studium in der Praxis umzusetzen und wertvolle Tipps von erfahrenen Kollegen mitzunehmen.“