Winterhafer

avena sativa




Trotz vergleichsweise geringer Bedeutung im Vergleich zum Sommerhaferanbau in Deutschland, zeigt der Winterhafer in wärmeren Ländern eine gute Ertragsleistung.

In den kälteren Ländern ist ein Anbau aufgrund mangelnder Winterhärte zu unsicher. Grundsätzlich stellt er relativ wenig Ansprüche an den Standort, wobei diese mit einer möglichst guten Wasserversorgung vorzuziehen sind. Der Mehrertrag des Winterhafers wird im Wesentlichen über eine höhere Bestandsdichte und über die Rückverfestigung des Saatbettes mittels Walze für eine bessere Pflanzenentwicklung realisiert.

Hafer zeigt eine sehr langsame Entwicklung und sollte, um kräftig und ausreichend bestockt in den Winter zu kommen, möglichst zeitig gesät werden, (etwa um die gleiche Zeit wie Wintergerste). Zu beachten ist, dass Spätsaaten zu einer unzureichenden Vorwinterentwicklung und erhöhter Auswinterungsgefahr führen und die Frost- und Schneefestigkeit unter dem Niveau der Wintergersten liegen.

Aussaatmenge: 120 - 160 kg/ha (275 - 375 Körner/m²)

Aussaatzeit: September - Oktober

Aussaattiefe: 20 - 40 mm

Reihenabstand: 12 - 15 cm

Ertrag: 50 - 60 dt/ha