Grünlandpflege: fit in den Winter

Heute schon an morgen denken

Grünlandpflege: Fit in den Winter - heute schon an morgen denken


Günstige Witterungsbedingungen im Spätsommer eignen sich hervorragend zur Grünlandpflege zum Winter und somit als Grundlage für Qualität und Ertrag im folgenden Jahr. Aus dem vergangenen nassen Winter und dem kalten Frühjahr ist die Grünlandsaison verspätet gestartet. Vielerorts war es zu nass für die wichtigen Pflegemaßnahmen und den üblichen Frühjahrsputz der Grasnarbe. Für die Grünlandpflege ist es aber nie zu spät.

Nachsaat mit Plantinum

Auf beweideten Flächen sind häufig Narbenschäden durch Tritt und Geilstellen zu verzeichnen, aber auch auf Schnittflächen kommt es mit intensiver Nutzung zwangsläufig zur Ausdünnung des Bestandes. Damit in diesen Fällen Unkräuter und Ungräser nicht Überhand gewinnen und die Narbe leistungsstark bleibt, empfiehlt sich die Nachsaat mit 5 bis 10 Kilogramm/Hektar Plantinum Plantinum. Mit der abnehmenden Wuchsleistung der Altnarbe sinkt auch deren Konkurrenzkraft. Neben der Gefahr, dass sich Unkräuter und unerwünschte Gräser etablieren, bieten sich diese Bedingungen auch ideal für eine Nachsaat an.

Haufen abschleppen

Zusätzliche Sicherheit entsteht durch die ausreichende Bodenfeuchte im Spätsommer. Da Maulwürfe nicht bekämpft werden dürfen, bleibt nur das wiederholte Abschleppen der Haufen. Gleiches gilt für das Abtragen der Kotfladen/Geilstellen nach Beweidung. Sinnvoll ist die Kombination der Arbeitsgänge mit einem Striegel und Crossboard. Zu guter Letzt wird während der Überfahrt das Saatgut für die Nachsaat ausgebracht.

Eventuell Neuansaat

Ein zu starker Unkrautbesatz verdrängt wertvolle Gräser, wobei eine Nachsaat allein oft nicht mehr ausreichend ist. Auf den beweideten Flächen kann die Ausbreitung der Unkrautnester durch eine regelmäßige Nachmahd begrenzt werden. Bei anhaltendem Unkrautdruck auf Weideflächen sowie auf Schnittflächen bietet sich die Flächenspritzung mit einem Herbizid innerhalb der gesetzlich vorgegebenen Zulassungen und Wartezeiten an, beispielsweise 2,0 Liter/Hektar Ranger (Ampfer, Löwenzahn, Brennnessel, Vogelmiere). Auf Flächen, deren Anteil an hochwertigen Gräsern unterhalb von 60 Prozent und deren Unkrautbesatz oberhalb der Schadschwelle liegt, führen auch diese Maßnahmen nur zu mäßigem Erfolg und es sollte eine Neuansaat mit 40 Kilogramm/Hektar Plantinum in Betracht gezogen werden.

Vorzüge der Leguminosen

Heimische Eiweißpflanzen erleben aktuell ihre Renaissance. Mit Rot- oder Weißklee lassen sich die Fruchtfolgen im Ackerfutterbau leicht aufpeppen und Grundfutter mit hochwertigem Protein anreichern. Weitere Vorzüge der Leguminosen sind die Fähigkeit, Luftstickstoff zu fixieren und innerhalb des Greenings als ökologische Vorrangfläche Nützlingen und Wildtieren eine hochwertige Futtergrundlage zu bieten. Der Spätsommer eignet sich besonders für die Aussaat wärmebedürftiger Leguminosen im Klee-Gras-Gemenge. Für diesen Zweck ist Plantinum Rot-Weiß sehr gut geeignet.

Aktuelle Informationen gibt es stets im Pflanzenbau-Info-Service - aktuelle Pflanzenbauhinweise Pflanzenbau-Info-Service - aktuelle Pflanzenbauhinweise.

Weitere Informationen auch unter www.beste-milch-von-anfang-an.de www.beste-milch-von-anfang-an.de.
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