Ertragsoptimierung mit Blattdüngern

Gezielte Düngung am Blatt

Die neue Düngeverordnung neue Düngeverordnung zwingt die Betriebe zu einer noch effizienteren Ausnutzung der eingesetzten Nährstoffe. Nur eine ausgewogene Ernährung der Pflanzen mit allen nötigen Mikro- bzw. Makronährstoffen führt zu optimalen Erträgen. Blattdünger sind hier ein effektives Werkzeug um Mangelsymptomen vorzubeugen bzw. Wachstumsphasen mit schlechter Nährstoffverfügbarkeit (z. B. Trockenheit) zu überbrücken.

Die Düngung verfolgt im Pflanzenbau die Ziele Ertrags- und Qualitätsoptimierung, Erhalt der Bodenfruchtbarkeit und Ausgleich von Entzügen durch die Ernte Ernte und andere Verlustquellen. Unter optimalen Wachstumsbedingungen mit einem ausgeglichenen Nährstoffpool im Boden bleibt als einziges der genannten Ziele, welches die Blattdüngung erfüllen muss, der Ausgleich von Ernteentzügen und anderen Verlusten.

Blattdünger schaffen Abhilfe bei schlechten Standortfaktoren

Häufig gibt es Standortfaktoren, die keine optimalen Wachstumsbedingungen bieten, sodass Blattdünger Abhilfe schaffen können. Verdichtungen, Verschlämmungen, kalte Böden sorgen dafür, dass das Wurzelwachstum eingeschränkt ist und die Nährstoffaufnahme nicht im gewünschten Maße läuft. Das Gegenteil in Form von Trockenheit, Hitze und hohen Verdunstungsraten kann ebenso den Nutzen für Blattdünger geltend machen. Schließlich sind auf den wenigsten Flächen weder die pH-Werte richtig eingestellt, sodass die Nährstoffe durch ein Ungleichgewicht in der Bodenchemie nicht ausreichend verfügbar sind, noch sind alle Böden ausreichend mit den essentiellen Haupt- und Spurennährstoffen versorgt. All die genannten Faktoren sorgen dafür, dass zur Ertragsoptimierung und Absicherung über den Einsatz von Blattdüngern nachgedacht werden sollte.

Viele Faktoren im Blick behalten

Für eine erfolgversprechende Empfehlung braucht der Pflanzenbau-Vertriebsberater Pflanzenbau-Vertriebsberater möglichst viele Informationen. Jede Kultur hat unterschiedliche Ansprüche an die einzelnen Nährstoffe. Welche Kultur ist also betroffen? Ist der Standort ein nasser, kalter, schwerer Boden oder ein Sandstandort, der sich leicht erwärmt? Hat es lange Zeit nicht geregnet oder ist die Wasserversorgung sichergestellt? Sind Mangelsymptome sichtbar? Gibt es Erfahrungen aus vergangenen Jahren?

Sind die Fragen beantwortet, kann eine Pflanzenanalyse die Empfehlung absichern. Das Ergebnis einer Untersuchung des oberirdischen Pflanzenmaterials wird im Vergleich zu Tabellenwerten eingestuft. Nährstoffe, die im Mangel sind, werden ausgewiesen.

Produkttipp: Produkt Phytavis Getreide Plus

Im Getreide ist das Produkt Phytavis Getreide Plus Phytavis Getreide Plus in mehrfacher Hinsicht eine gute Lösung. Die Kombination der Nährstoffe Kupfer, Zink, Mangan und Bor ist sehr gut auf die Anforderungen der Getreidearten und die Versorgungssituation der Böden in Norddeutschland abgestimmt. Im Herbst ist das enthaltene Mangan als Carbonat formuliert sehr gut geeignet, eine langsame, aber auch andauernde Bereitstellung des Nährstoffes zu gewährleisten. Weiterhin helfen die Elemente Kupfer und Zink den Getreidepflanzen, aufgenommene herbizide Wirkstoffe schneller zu entgiften. Eben dieser Effekt ist auch im Frühjahr messbar gewesen. Versuche zeigen, dass eine Applikation von 1,5 Liter/Hektar Phytavis Getreide Plus nach der Anwendung von Atlantis zu einer schnelleren Erholung der Bestände geführt hat. In der Mehrzahl der Jahre war auch ein Mehrertrag von 2 bis 5 Dezitonnen/Hektar nachweisbar.

Das enthaltene Bor trägt der Erkenntnis Rechnung, dass ein großer Anteil der Böden in Norddeutschland keine ausreichenden pflanzenverfügbaren Borgehalte aufweisen. Der Einsatz von 1,5 bis 2,0 Liter Phytavis Getreide Plus zum Schossen des Getreides sichert demnach die Versorgung mit den essentiellen Mikronährstoffen ab, die bei Trockenheit oder schwacher Bodenversorgung ertragslimitierend werden können.

Weitere Infos gibt es bei Arne Klages, Telefon 0152 . 01810283, E-Mail: arne.klages@agravis.de arne.klages@agravis.de.