Staatssekretäre der Agrarministerien bei AGRAVIS

26.04.2018

Staatssekretäre und weitere Spitzenbeamte der Agrarministerien von Bund und Ländern informierten sich bei der AGRAVIS Raiffeisen AG über aktuelle Herausforderungen im Agrarhandel. Am Vorabend der Agrarministerkonferenz, die noch bis Freitag in Münster stattfindet, begrüßte AGRAVIS-Vorstandschef Andreas Rickmers rund 40 Gäste in der Zentrale des Agrarhandels- und Dienstleistungsunternehmens in Münster.

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„Ich freue mich, dass Sie sich trotz des straffen Terminplans während der Konferenz die Zeit nehmen, um unser Unternehmen kennenzulernen.“ Rickmers machte anhand der wichtigsten Kennzahlen die Marktstellung der AGRAVIS im deutschen Agrargeschäft deutlich.

Die AGRAVIS-Experten Friedrich Wilhelm Schneider und Jürgen Wortmann stellten den Ministeriumsvertretern die Erfolge der AGRAVIS bei der Futtermittelsicherheit und bei der Entwicklung von Fütterungskonzepten Fütterungskonzepten vor. „Die Herausforderungen für die Lebensmittelproduktion werden stetig größer“, sagte Schneider angesichts einer schon heute weiten Ausfächerung von Qualitätsmanagementsystemen. Die AGRAVIS führt jährlich selbst rund 32.000 Beprobungen von der Rohware bis zum Endprodukt durch, die zu mehr als 300.000 Prüfergebnissen im Jahr führen. Am Beispiel des Konzepts „Zukunft füttern Zukunft füttern“, das unter anderem eine N- und P-reduzierte Fütterung von Schweinen ermöglicht, erläuterte Wortmann, dass solche Innovationen zur Standortsicherung der deutschen Landwirtschaft beitragen. Die AGRAVIS habe für alle Tierarten Fütterungskonzepte entwickelt, die zum einen die Tiere optimal versorgen und zum anderen die Umwelt entlasten.

Deutlich vor Augen führten die AGRAVIS-Verantwortlichen den Ministerialen, welche gravierenden Folgen ein Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest auch für den Agrarexport haben werde – mit den entsprechenden Auswirkungen auf die vor- und nachgelagerten Bereiche. Wichtige Zielländer außerhalb der EU erlaubten dann gar keine Einfuhr mehr. Hier sollten auf politischer Ebene weitere Sonderabkommen mit Drittländern für ASP-freie Regionen getroffen werden, so ein Wunsch seitens der AGRAVIS. Bisher gebe es nur sehr wenige solcher Vereinbarungen. Zudem äußerten die Unternehmensvertreter die Bitte, dass die Bundesländer weitere wirksame Maßnahmen zur Vermeidung von Ausbrüchen im Wildschweinbestand beschließen, damit die Wertschöpfungskette in Deutschland erhalten bleibe.

Zum Abschluss ihres Kurzbesuchs bei der AGRAVIS besichtigten die Ministeriumsvertreter das Futtermittelwerk am Industrieweg, das 18 regionale Genossenschaften gemeinsam mit der AGRAVIS betreiben.

AGRAVIS Raiffeisen AG Kontakt:
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