AGRAVIS-Tipps zur Prävention der Afrikanischen Schweinepest

25.01.2018

Die Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest aus Osteuropa schreitet immer weiter voran und längst sind auch deutsche Schweinehalter in Alarmbereitschaft. Die AGRAVIS informiert über Präventionsmaßnahmen, die vor allem Schweinhalter beachten sollten.

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Besonders wichtig ist, dass die Landwirte in der Schweinehaltung penibel bestimmte Hygiene- und Biosicherheitsmaßnahmen Hygiene- und Biosicherheitsmaßnahmen beachten und strikt befolgen. Der direkte und indirekte Kontakt zwischen Wild- und Hausschweinen (besonders bei Freiland- und Auslaufhaltung) sollte vermieden werden. Schweinehalter, die zugleich Jäger sind, sollten besonders achtsam sein. Jeder Schweinehalter sollte sich über eine Ertragsschadensversicherung informieren und entscheiden, ob diese für seinen Betrieb sinnvoll ist. Grundsätzlich gelten die gesetzlich vorgeschriebenen Maßnahmen, die in der Schweinehaltungshygieneverordnung Schweinehaltungshygieneverordnung festgelegt sind.

Die Experten der AGRAVIS warnen vor den potenziellen Folgen eines Ausbruchs der Afrikanischen Schweinepest in unseren Breitengraden. Zusammengefasst könnten folgende Szenarien drohen:

  • Folgenschwere Schäden in der Schweinehaltung und in Wirtschaftszweigen, die damit in Verbindung stehen.
  • Drittländer stoppen den Export von Schweinefleisch (egal ob Ausbruch bei Wild- oder Hausschwein).
  • Betriebe werden gesperrt und erkrankte Schweinebestände müssen getötet werden. Sperrzonen werden errichtet.
  • Große finanzielle Risiken für Schweinehaltungsbetriebe: Tierbestände müssen aufgelöst werden, Umsätze sinken, Mehrkosten für Hygienemaßnahmen und Medikamente etc.

Sollte sich die Afrikanische Schweinepest ausbreiten, wird betroffenen landwirtschaftlichen Betrieben natürlich auch geholfen. Bei behördlich angeordneten Maßnahmen wird ein Teil durch die Tierseuchenkasse entschädigt und bei speziell versicherten Betrieben greift die Ertragsschadensversicherung.

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