Kleine Rolle für große Maschinen

24.11.2017

Zwei Mitarbeiter der AGRAVIS Technik Sachsen-Anhalt/Brandenburg GmbH und ihre vier Valtra-Schlepper stemmten sich jetzt dem Weltuntergang entgegen. Zumindest im Film: Auf Wunsch des finnischen Schlepper-Herstellers Valtra stellte die AGRAVIS Technik-Gesellschaft für Dreharbeiten zu einer neuen Serie des Bezahlsenders Sky Personal und Technik zur Verfügung.

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„Service ist unser Feld“, diesem Anspruch kamen die AGRAVIS-Mitarbeiter Dirk Schulz und Sven Renger auf ganz besondere Weise nach. Schulz, Regionalverkaufsleiter Traktoren Valtra bei der AGRAVIS Technik Sachsen-Anhalt/Brandenburg GmbH, war vom Hersteller gebeten worden, die Dreharbeiten zur achtteiligen Serie „Acht Tage“ mit entsprechender Landtechnik zu unterstützen. Das bedeutete für ihn und seinen Kollegen Sven Renger: Schlepper blocken, den Transport zum Velodrom nach Berlin organisieren und am Drehtag selbst um 7 Uhr in der Früh im Velodrom in Berlin antreten: als Lagerarbeiten im grauen Kittel. Ihre Rolle, und die der vier Schlepper: Sie fuhren durch ein Endzeitszenario. Glücklicherweise nur solange, bis der Regisseur "Cut" rief.

„Wir wussten nicht so genau, was auf uns zukommt“, erinnert sich Dirk Schulz. „Wir haben nicht geahnt, dass das so etwas Großes ist.“ Als er und Sven Renger den Umfang der Produktion und die aus dem Fernsehen bekannten Schauspieler wie Tatort-Kommissar Mark Waschke sahen, „da wurde uns klar: Das hier wird ein Riesen-Ding“, berichtet Schulz. Für „Acht Tage“ hatte der Sender Sky mit Waschke, Christiane Paul, Henry Hübchen, Fabian Hinrichs und Lena Klenke prominente deutsche Schauspieler engagiert. Auf dem Regiestuhl nahm unter anderem Oscarpreisträger Stefan Ruzowitzky (Die Fälscher) Platz. Produziert wird die Serie von der Münchner „Neuesuper GmbH“, die Ausstrahlung ist für Herbst 2018 geplant.

Die Aufgabe der beiden AGRAVIS-Mitarbeiter: „Wir haben die Maschinen in Position gebracht, sind Probe gefahren und dann wurden die Szenen gedreht“, erzählt Dirk Schulz. „Die Regisseure waren sehr zufrieden mit uns.“

Renger und Schulz nutzten die Gelegenheit, um das Personal der Produktionsfirma ein bisschen für die Landtechnik zu begeistern: „Die haben schon gestaunt, wie moderne Landtechnik heute aussieht und funktioniert“, erinnert sich Schulz. „Und für uns war es eine gute Gelegenheit, die Marke Valtra einmal öffentlichkeitswirksam ins Bild zu rücken.“

Vor Ort konnten die beiden AGRAVIS-Mitarbeiter gleich auch noch einen Radsportler glücklich machen, dessen Schrittmacher-Motorrad nicht funktionierte: „Das haben wir schnell flottgemacht. War kein Problem“, sagt Schulz. „Service ist unser Feld“ gilt bei der AGRAVIS für alles, was eine Maschine ist: sei es die Reparatur von Kleintechnik oder das Herumfahren von großen Schleppern für eine kleine Film-Rolle.

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