Schäden in Maisbeständen durch Sturmtief

14.09.2017

Sturmtief Sebastian verursachte große Schäden in Deutschland, auch für Landwirte. Insbesondere in den noch stehenden Silomaisbeständen sind regional große Schäden verursacht worden. Der stark böige Wind hat die Pflanzen vielerorts abgeknickt und zum Teil ins Lager gedrückt. Was jetzt aktuell zu tun ist, um die Schäden zu minimieren, weiß die AGRAVIS-Expertin Dr. Sabine Rahn.

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"Wir empfehlen, nicht mit dem Häckseln zu warten, sondern die geschädigten Bestände schnellstmöglich zu ernten - sonst droht der Totalausfall. Feuchter Silomais mit 26-28 Prozent TS siliert ohne Probleme, lediglich die Gärsaftproblematik sollte beachtet werden. Je nach Trockensubstanzgehalt und Höhe des Silos kann dieser anfallen (im Stengel eingelagertes Regenwasser nicht mit gerechnet)", erklärt die Expertin.

Daher sollten betroffene Landwirte, wenn möglich, beim Silieren in der Miete den trockeneren Mais nach unten packen und die feuchteren Partien nach oben. Der dort austretende Pflanzensaft wird direkt von den trockeneren Schichten aufgenommen. Außerdem empfiehlt sich der Einsatz BioCool BioCool bzw. PlantaSil PlantaSil zur Kontrolle der Nacherwärmungsproblematik.

Für CCM (Corn-Cob-Mix)-Betriebe empfiehlt Dr. Sabine Rahn, zunächst zu prüfen, inwieweit sich der Kolben noch ernten lässt. Wenn ja, gilt auch hier, zügig zu ernten, sofern es die Technik schon zulässt. Kann der Kolben nicht mehr sauber von den Pflanzen gepflückt werden, könnten die Landwirte mit Ihren Nachbarn sprechen: Vielleicht können diese Flächen zu Silomais- bzw. Energiemaissilagen umgewandelt werden und im Gegenzug andere Flächen zu CCM werden. Zur Absicherung des Hygienestatus empfehlen sich bei der Einlagerung der Einsatz vom CCM-Stabilizer CCM-Stabilizer.

Weitere Informationen und Ansprechpartner für weitere Fragen zu den Sturmschäden finden Sie unter www.silierung.de www.silierung.de.

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