Wetter sorgte für schwierige und heterogene Getreideernte 2017

23.08.2017

Die diesjährige Getreideernte ist immer wieder durch sehr viel Regen und teilweise Überschwemmungen sowie Fröste im Frühjahr beeinträchtigt worden. Erträge und Qualitäten schwanken sehr von Region zu Region und auch von Betrieb zu Betrieb. Bauernpräsident Joachim Rukwied sagte, die Ernte sei vielerorts zu einem Nervenspiel geworden. Insgesamt fiel sie enttäuschend aus.

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Das gilt auch für das AGRAVIS-Gebiet, für das Alfred Reisewitz, Experte aus dem Bereich Agrarerzeugnisse der AGRAVIS Raiffeisen AG, zusammenfasst: „Auch wenn in Teilen unseres Arbeitsgebietes noch immer nicht alles geerntet wurde, lässt sich feststellen, dass das Jahr 2017 für die Getreideernte sehr schwierig war. Zuletzt wurde auch bei höheren Kornfeuchten geerntet, um weitere Mengen- und Qualitätsverluste zu vermeiden.“

Deutschlandweit schätzt der Deutsche Bauernverband die eingefahrene Menge an Getreide auf nun 44,5 Millionen Tonnen und damit zwei Prozent niedriger als im bereits enttäuschenden Vorjahr. Bei den Preisen sei die Entwicklung hingegen etwas positiver. Für Brotweizen seien zurzeit 153 Euro pro Tonne zu bekommen (Vorjahr 143 Euro). Der Deutsche Raiffeisen Verband schätzte die diesjährige Getreideernte auf 44,9 Millionen Tonnen und damit leicht höher als der DBV.

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