BioMühle Hamaland GmbH startet Biofutter-Produktion

11.05.2017

Die Probeläufe waren allesamt erfolgreich und der Produktionsstart in Gescher ist erfolgt: Die BioMühle Hamaland GmbH nimmt in ihrem Futtermittelwerk den Betrieb auf und produziert ab sofort Biofutter. Das Gemeinschaftsunternehmen der Raiffeisen Hohe Mark Hamaland eG Raiffeisen Hohe Mark Hamaland eG (RHMH) und der AGRAVIS Raiffeisen AG kann damit die verstärkte Nachfrage nach Biofutter in seiner Region erfüllen und erweitert sein Produktangebot.

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Freuen sich über den Start der Biofutter-Produktion im Werk in Gescher (v. li.): Markus Posielek, Geschäftsführer der BioMühle Hamaland GmbH, Vertriebsleiter Martin Epping, Martin Duesmann-Artmann, Geschäftsführer der BioMühle Hamaland GmbH, und Sönke Voss, Leiter Futtermittel der AGRAVIS Raiffeisen AG.BioMühle Hamaland GmbH startet Biofutter-Produktion
Freuen sich über den Start der Biofutter-Produktion im Werk in Gescher (v. li.): Markus Posielek, Geschäftsführer der BioMühle Hamaland GmbH, Vertriebsleiter Martin Epping, Martin Duesmann-Artmann, Geschäftsführer der BioMühle Hamaland GmbH, und Sönke Voss, Leiter Futtermittel der AGRAVIS Raiffeisen AG.

Die Produktions- und Vertriebsgesellschaft unter der Geschäftsführung von Martin Duesmann-Artmann und Markus Posielek bietet Landwirten alles rund um das Thema Biofutter an.

Seit November war ein Spezialunternehmen damit beschäftigt, das Werk trocken zu reinigen. Jede Maschine, jedes Rohr und jeder Förderweg wurden unter die Lupe genommen und sorgfältig gesäubert. Parallel dazu lief das Zertifizierungsverfahren nach der EU-Ökoverordnung, die als Grundvoraussetzung eine räumliche Trennung der konventionellen Herstellung vorsieht.

10.000 Tonnen Futtermittel im ersten Jahr

Bislang wurden im Futtermittelwerk in Gescher rund 45.000 Tonnen Futter pro Jahr produziert, zu 75 Prozent Schweinefutter, der Rest für Rinder. Der bisherige Betrieb ist nun vollständig auf die Herstellung von Biofutter für Schweine, Rinder und Geflügel eingestellt. Im Jahr eins der Biofutter-Produktion sollen in Gescher rund 10.000 Tonnen Futtermittel hergestellt werden. Neben loser Ware soll perspektivisch auch Sackware in Biofutter-Qualität zum Sortiment gehören und überregional vertrieben werden.

Bekanntes Leistungsangebot bleibt bestehen

Am bisherigen Dienstleistungsspektrum wird sich nichts ändern. „Wir sind Fullliner. Das unseren Kunden bekannte Leistungsangebot bleibt in vollem Umfang erhalten. Das bisherige Mischfuttergeschäft wird über die Werke in Lembeck, Wesel und Dorsten abgewickelt“, betont Martin Duesmann-Artmann. Darüber hinaus sehe sich das Unternehmen in der Pflicht, auch den langjährigen, nach ökologischen Richtlinien arbeitenden Landwirten in der Region Mischfutterkonzepte anzubieten. „Mit unserem künftigen Angebot an Biofutter betreiben wir eine aktive Zukunftssicherung und kommen den Anfragen unserer Landwirte nach“, so Duesmann-Artmann und Posielek.

Einstieg in ein neues Segment

Die strategische Allianz in der Biofutter-Produktion der Raiffeisen Hohe Mark Hamaland eG und der AGRAVIS ermöglicht beiden Partnern den Einstieg in ein neues Segment. Der Markt und die genauen Voraussetzungen für die Produktion von Biofutter am Standort wurden im Vorfeld eingehend analysiert. „Es gibt einen beständigen und wachsenden Markt, der einem derzeitigen Ernährungstrend folgt“, so die Einschätzung von Martin Duesmann-Artmann, Geschäftsführer der Raiffeisen Hohe Mark Hamaland eG, und Sönke Voss, Leiter Futtermittel Futtermittel der AGRAVIS Raiffeisen AG. Bereits seit 2014 haben beide Unternehmen ihre Kooperation im westfälischen Futtermittelmarkt verstärkt.

AGRAVIS Raiffeisen AG Kontakt:
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