„Think Pink“ war Treffpunkt der Schweinehalter in Münster

10.02.2017

Rund 220 Schweinehalter kamen am heutigen Freitag (10. Februar 2017) zur Vortragsveranstaltung „Think Pink“ ins Messe und Congress Centrum Halle Münsterland. Der Schweinetag Westfalen, zu dem die AGRAVIS Raiffeisen AG, der Erzeugerring Westfalen eG und die GFS – Genossenschaft zur Förderung der Schweinehaltung eG anlässlich der Agrarunternehmertage Agrarunternehmertage eingeladen hatten, stand unter dem Motto „Nachhaltig wachsen“.

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v.l.: Christian Meyer (Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein), Dr. Thorsten Klauke (Erzeugerring Westfalen eG), Nicole Hellenkamp (Erzeugerring Westfalen eG), Dr. Meike Friedrichs (Genossenschaft zur Förderung der Schweinehaltung eG), Josef Brüninghoff (Genossenschaft zur Förderung der Schweinehaltung eG), Alexandra Grimm (AGRAVIS-Produktmanagerin Schwein) und Markus Posielek (AGRAVIS Mischfutter Westfalen GmbH).„Think Pink“ war Treffpunkt der Schweinehalter in Münster
v.l.: Christian Meyer (Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein), Dr. Thorsten Klauke (Erzeugerring Westfalen eG), Nicole Hellenkamp (Erzeugerring Westfalen eG), Dr. Meike Friedrichs (Genossenschaft zur Förderung der Schweinehaltung eG), Josef Brüninghoff (Genossenschaft zur Förderung der Schweinehaltung eG), Alexandra Grimm (AGRAVIS-Produktmanagerin Schwein) und Markus Posielek (AGRAVIS Mischfutter Westfalen GmbH).

„Toll, dass Sie alle hier sind. Wir müssen zusammenhalten und uns austauschen, dann sind wir stark“, begrüßte Markus Posielek, Geschäftsführer der AGRAVIS Mischfutter Westfalen GmbH AGRAVIS Mischfutter Westfalen GmbH, die Gäste.

Für Nicole Hellenkamp vom Erzeugerring Westfalen eG spielt das Büromanagement eine wichtige Rolle, um nachhaltig wachsen zu können. „Auf jedem Betrieb muss eine wahre Datenflut bearbeitet werden. Diese zu beherrschen und Zeit für die wichtigen Dinge zu behalten, ist mittlerweile eine große Herausforderung.“ Hellenkamps Tipp: „Erstellen Sie einen digitalen QS-Ordner, dann haben Sie keine doppelte Arbeit“.

Dr. Meike Friedrichs von der GFS stellte für das nachhaltige Wachstum neue Aspekte der Besamungseberauswahl in den Fokus. Ebergeruch, Vitalität und weitere Parameter könnten mit der Auswahl der passenden Genetik beeinflusst werden. „Je mehr Fett das Tier hat, desto mehr Ebergeruch wird vererbt“, erläuterte Friedrichs in ihrem Vortrag.

Alexandra Grimm, Produktmanagerin Schwein der AGRAVIS Raiffeisen AG, erläuterte die Vorteile des AGRAVIS-Fütterungsprogramms „Zukunft Füttern“ AGRAVIS-Fütterungsprogramms „Zukunft Füttern“. „Die AGRAVIS hat die Fütterung von Sauen, Ferkeln und Mastschweinen in den vergangenen zwei Jahren komplett neu ausgerichtet. Hintergrund der Neukonzeption sind die Herausforderungen, denen die Schweineerzeugung in Deutschland entgegensieht: Düngeverordnung, Tierwohl, Kastrationsverbot, Ringelschwanz, Antibiotikamonitoring, Nachhaltigkeit und einiges mehr“, erläuterte Grimm und führte weiter aus: „Mit dem innovativen Programm will die AGRAVIS einen Beitrag zur Bewältigung dieser Anforderungen leisten. ‚Zukunft Füttern‘ umfasst die Kernthemen NährstoffExakt, EnergieEffizient, GesundheitsPlus, ErtragReich. Des Weiteren ist ,Zukunft Füttern‘ ÖkoEffizient.“ Das bedeute, die Nährstoffausscheidungen werden gesenkt und die Tiergesundheit gefördert. Das Konzept stehe aber auch für mehr Nachhaltigkeit in der Fütterung, ohne die Futterkosten zu erhöhen, machte die Produktmanagerin deutlich.

Mit Haltungssystemen für die Zukunft beschäftigte sich der Vortrag von Christian Meyer, Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein, Lehr- und Versuchszentrum Futterkamp. „Es gibt da draußen große Unterschiede bei den Ställen“, berichtete Meyer aus der Praxis. „Wir brauchen Fläche und Beschäftigungsmaterial und Trittsicherheit im Stall.“

„Wir haben viel gelernt und nehmen einiges zum Nachdenken mit“, fasste Thorsten Klauke, Geschäftsführer des Erzeugerrings Westfalen eG, die Veranstaltung zusammen.

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