AGRAVIS-Futtermitteltage 2016: Chancen aufgezeigt

Aktuelle und spannende Themen wurden auf den Futtermitteltagen 2016 der AGRAVIS Mischfutter Westfalen GmbH AGRAVIS Mischfutter Westfalen GmbH in Billerbeck besprochen. Mehr als 100 Teilnehmer nahmen an der AGRAVIS-Fachveranstaltung für genossenschaftliche Vertriebspartner teil. Die Ziele: Lösungsansätze für die aktuellen und künftigen Herausforderungen von Veredlungsbetrieben zu entwickeln und einen Austausch zur aktuellen Lage rund um den Futtermittelmarkt Futtermittelmarkt anzuregen.

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„Vor einigen Jahren genoss der Landwirt in der Gesellschaft noch ein höheres Ansehen und mehr Wertschätzung seiner Arbeit“, erläuterte Markus Posielek, Geschäftsführer der AGRAVIS Mischfutter Westfalen GmbH, die aktuelle Situation. Dieses Thema griff Ludger Leifker, zuständig für das AGRAVIS-Futtermittelgeschäft, in seiner Begrüßung auf, indem er die gesellschaftspolitischen Herausforderungen an den Landwirt von heute darstellte.

Zunehmende Digitalsierung

Auch mit Blick auf die Digitalisierung hat sich im Stall einiges getan. So besteht die Möglichkeit, die Fütterung der Tiere bequem über das Smartphone zu steuern, erklärte Marcus Tebel von der AGRAVIS Mischfutter Westfalen GmbH. Auch an weiteren Lösungen im Bereich der „Mensch-Maschine-Interaktion“ wird gearbeitet. Mit dem Vortrag „Vorschriften über Vorschriften – wie viel Landwirtschaft geht noch?“ zeigte Peter Spandau von der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen den Teilnehmern auf, wie sich Baurecht und Emissionsabkommen auf die Entwicklungsmöglichkeiten landwirtschaftlicher Betriebe auswirken. Im Fokus des Referenten Thomas Fabry, Vorsitzender des Vereins „Tierhaltung – modern und transparent e. V.“, stand das Thema „Aufklärung statt Rechtfertigung“ und die Wahrnehmung von Landwirten in der Gesellschaft.

Direktvermarktung

Einen sehr praxisnahen Einblick lieferte Landwirt Tobias Adler. Milch in der Direktvermarktung ist das Hauptaufgabenfeld des Betriebes Große Kintrup: Wie der Betrieb mit der derzeitigen schwierigen Marktlage umgeht und wie er sich trotzdem weiterentwickelt, stellte der Herdenmanager anhand einiger Beispiele vor. Reinhard Messing, Landwirt aus Billerbeck, führte vor Augen, wie die Schweinemast im geschlossenen System erfolgreich durch intensive und effektive Zusammenarbeit der Familienmitglieder auf dem heimischen Hof gelöst wird.

N- und P-reduzierten Futterkonzepte der AGRAVIS

AGRAVIS-Experte Bernhard Walgern verwies in seinem Beitrag auf die stark N- und P-reduzierten Futterkonzepte der AGRAVIS und die damit verbundene Entlastung der Nährstoffbilanz von schweinehaltenden Betrieben, die einen Beitrag zur Zukunftssicherung leisten können.

Die derzeitige Lage des Milchmarktes schätzte Berthold Hungenbach von der Friesland Campina Germany GmbH für die Gäste der Veranstaltung ein, zeigte die Preisentwicklung wesentlicher Milchprodukte auf und gab einen Ausblick auf die künftige Entwicklung. Im Vortrag „Märkte von Morgen – welche Perspektive hat die deutsche Fleischwirtschaft?“ sprach Jörg Altemeier von der Tönnies Lebensmittel GmbH & Co. KG über Markttendenzen, Essgewohnheiten und künftige Chancen der Veredlungsbetriebe in Deutschland.

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