AGRAVIS NetFarming: Ertragspotenziale durch Einsatz von Satelliten ermitteln

Bisher hat der Landwirt bei der Ausbringung von Saatgut, Dünger oder Pflanzenschutzmitteln auf seinem Feld eine feste Dosierung einheitlich ausgebracht. Gerade große Schläge weisen jedoch oft eine gewisse Heterogenität aufgrund unterschiedlicher Bodeneigenschaften, Wasserführungen und Bewirtschaftungsformen auf. Eine ausführlichere und zuverlässige Lösung bietet der Einsatz einer Fernerkundung. Speziell diese Methode hat sich auch die AGRAVIS NetFarming GmbH AGRAVIS NetFarming GmbH für ihre Serviceleistungen im Bereich des Precision Farmings Precision Farmings zu eigen gemacht.

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Die heterogenität der Schläge hat zur Folge, dass auch die Fruchtbarkeit innerhalb eines Schlages stark variieren kann, was sich auf das Pflanzenwachstum sowie folglich den Ertrag auswirkt. Einige Landwirte versuchen infolgedessen die Bewirtschaftungsintensität an ihre eigenen Erfahrungen anzupassen. Viele dieser Beobachtungen sind jedoch räumlich und zeitlich schwer zu erfassen.

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„Mittels einer satellitengestützten Fernerkundung erhalten wir unabhängig von der Witterung relativ schnell bereits alle für uns relevanten Informationen über die teilflächenspezifische Variabilität eines Schlages“, erklärt Jan Carl Habermann, Vertriebsmitarbeiter der AGRAVIS NetFarming GmbH. „Wir können dem Landwirt auf diesem Weg einen Überblick über seinen kompletten Betrieb geben.“ Auch die Betrachtung ganz neuer Betriebsflächen sei anhand dieser Methode möglich.

Auswertung nach tatsächlicher ackerbaulicher Nutzung

Die satellitengestützte Datengewinnung erfolgt anhand einer Multispektralanalyse. Für diese Vorgehensweise sind die eingesetzten Satelliten mit Multispektralkameras ausgestattet. Sie scannen die Oberfläche der Felder und können dabei die aktive Biomasse- und Chlorophyllverteilung der Pflanzen für das menschliche Auge sichtbar machen. Die Auswertung dieser mehrjährigen Satellitenaufnahmen erfolgt fruchtartenspezifisch nach tatsächlicher ackerbaulicher Nutzung. „Zusammen mit den Informationen zur Fruchtfolge können wir somit dem Landwirt wertvolle Erkenntnisse über das Ertragspotenzial seiner Flächen liefern. Liegen bereits Ertragskartierungen vor, so können wir durch eine Verrechnung dieser sogar eine qualitative Aussage über die Ertragserwartung liefern“, erläutert Christian Carl, der das NetFarming-Team als Pflanzenbau-Vertriebsberater Pflanzenbau-Vertriebsberater unterstützt.

Managementzonenkarten

Um die Fernerkundungsdaten nutzbar zu machen, bietet die AGRAVIS NetFarming die Erstellung von sogenannten Managementzonenkarten an. Diese Karten ermöglichen es, die unterschiedlichen Teilflächen eines Schlages und deren Ertragsfähigkeit für den Landwirt abzubilden. Dabei werden Areale mit ähnlichem Ertragspotenzial zu Managementzonen zusammengefasst. „Stimmt der Landwirt seine Bewirtschaftung auf diese Zonen ab, so lassen sich jegliche Arbeitsmethoden auf dem Feld optimieren“, betont Christian Carl. Speziell im Hinblick auf die Verschärfung der Düngemittelverordnung sei es zudem enorm wichtig, die Nährstoffe exakt zu dosieren und effizient einzusetzen.

Zielgerichteter Ressourceneinsatz

Ebenso verlangen diverse Umweltauflagen sowie steigende Preise für Betriebsmittel einen zielgerichteten Ressourceneinsatz, erklärt Carl. „Durch die Verwendung von Applikationskarten auf Basis der Managementzonen können wir dies erreichen“, ergänzt Habermann. Aus der Vielzahl der möglichen natürlichen und ackerbaulichen Informationen zum Standort sowie dem Betriebsleiter-Know-how werden die im jeweiligen nwendungsfall benötigten Informationen zur Erstellung einer Applikationskarte herangezogen. Für jede Zone der Applikationskarte wird die exakte Applikationsmenge berechnet und als Auftrag in der Karte gespeichert. Je nach technischer Ausstattung können diese Aufträge per USB-Stick oder Funk auf die Maschine übertragen werden.

Auch nach erfolgter Anwendung der Applikationskarten bleibt die Fernerkundung ein wichtiges Hilfsmittel. Jahr für Jahr können die Schläge anhand neuer Satellitenbilder kontrolliert und der Pflanzenbau weiterhin optimiert werden.

Mehr zur AGRAVIS NetFarming GmbH gibt es bei Jan Carl Habermann, Tel. 0511 . 8075-3395, jan.carl.habermann@agravis.de oder auf www.netfarming.de www.netfarming.de .

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