Mineralstoffversorgung: Oftmals fehlt den Rindern etwas

Eine kontinuierliche und bedarfsgerechte Mineralstoffversorgung von Rindern Rindern ist im Kontext der Tiergesundheit und Leistungsfähigkeit ein wesentlicher Erfolgsfaktor. Dafür spielt es grundsätzlich keine Rolle, ob die Tiere ganzjährig im Stall oder auf der Weide gehalten werden.

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Die neue melassierte Leckmasse VitaMiral Kuchen-Universal wird aufgrund ihrer Schmackhaftigkeit sehr gut von den Tieren angenommen.Mineralstoffversorgung: Oftmals fehlt den Rindern etwas
Die neue melassierte Leckmasse VitaMiral Kuchen-Universal wird aufgrund ihrer Schmackhaftigkeit sehr gut von den Tieren angenommen.

Die Vorteile einer ganzjährigen Stallhaltung liegen hinsichtlich der Nähr- und Mineralstoffversorgung auf der Hand: Anhand aktueller Nährstoffanalysen der eingesetzten Futtermittel können die entsprechenden Ausgleichs- und Mineralfutter ausgewählt und in Form von ausgeglichenen Teil-Mischrationen den Tieren angeboten werden. Unterstellt wird bei diesem Vorgehen, dass jede Alters- und Leistungsgruppe der Herde im Kollektiv identische Nähr- und Wirkstoffbedürfnisse hat. Unberücksichtigt bleiben jedoch nicht selten die tierindividuellen Ansprüche an eine bedarfsdeckende Mineralstoffversorgung, die sich beispielsweise aufgrund von Infektionen oder Trächtigkeit ergeben können.

Sandboden-Standorte weisen einen höheren Trockensubstanz-Ertrag auf

Bei der Weidehaltung hängt die Energie-, Nähr-, Mineral- und Wirkstoffversorgung der Tiere maßgeblich von der Zusammensetzung der Grasnarbe, dem Weideertrag bzw. Trockenmasse-Zuwachs, der Düngung oder auch vom geografischen Standort ab. Die Freie Universität Berlin fand beispielsweise innerhalb einer Doktorarbeit heraus, dass der Weideaufwuchs je nach Standort zwischen 5,9 und 12,9 Tonnen Trockensubstanz pro Hektar und Jahr betragen kann. Dabei wiesen Sandboden-Standorte einen 2,2-fach höheren Trockensubstanz-Ertrag auf als Niedermoor-Standorte. Die Gehalte an Mengen- und Spurenelementen unterlagen in dieser Studie ebenfalls (jahreszeitbedingten) Schwankungen. Während die Spurenelemente Kupfer und Mangan im Jahresverlauf relativ konstante Gehalte aufwiesen, unterschritt die tägliche Selenaufnahme der weidenden Kühe kontinuierlich die etablierten Bedarfswerte von 0,2 Milligramm Selen je Kilogramm Trockensubstanz. Wurde für laktierende Mutterkühe während des ersten Halbjahres im Mittel der Bedarf an Kupfer, Zink und Mangan noch gedeckt, kam es besonders während der zweiten Jahreshälfte und auf nassen Standorten zu einer Unterschreitung der Bedarfsdeckung. Auffällig hoch waren die täglichen Eisen-Aufnahmen während der Weideperiode, welche auf die Aufnahme von verschmutztem Gras zurückzuführen waren. Problematisch sind diese hohen Gehalte an aufgenommenem Eisen immer dann, wenn dadurch die SpurenelementVersorgung des Tieres beeinträchtigt wird und es beispielsweise zur Ausprägung von Kupferbrillen bei den Tieren kommt.

VitaMiral-Mineralfutter deckt Grundversorgung von Rindern

Die vielfältigen Faktoren, die eine bedarfsgerechte Versorgung der einzelnen Tiere beeinflussen, verlangen sowohl in der Stall- als auch in der Weidehaltung nach praktischen Lösungen, die problemlos im Betrieb umgesetzt werden können. Der obligatorische Einsatz von VitaMiral-Mineralfuttern deckt zweifelsfrei die Grundversorgung von Rindern mit Mengen- und Spurenelementen sowie Vitaminen ab. Für den Weidegang und zur tierindividuellen Deckung des zusätzlichen Mineralstoffbedarfs in der Stallhaltung bietet die AGRAVIS Raiffeisen AG ab sofort die neue melassierte Leckmasse VitaMiral Kuchen-Universal an, die sich im Praxiseinsatz im Vergleich zu herkömmlichen Mineralleckmassen als besonders schmackhafte Form der Mineralisierung für das Rind erwiesen hat. Während herkömmliche Produkte im direkten Vergleich eher verhalten aufgenommen werden, nehmen die Tiere VitaMiral Kuchen-Universal sehr gut an. Das Produkt berücksichtigt die ernährungsphysiologischen Anforderungen, die sich in der Weidehaltung an eine Leckmasse ergeben ebenso wie die, die an eine tierindividuelle Zusatzversorgung im Stall gestellt werden. Das Produkt zeichnet sich neben der Schmackhaftigkeit insbesondere durch einen hohen Anteil an Vitamin E und einer hochverfügbaren Form des Spurenelementes Selen aus.

Aus diesem Grund eignet sich dieses Produkt natürlich auch für die Herden, bei denen durch den Veterinär ein Vitamin- und Spurenelement-Mangel diagnostiziert wurde.

Informationen zu diesem Thema gibt es bei der VitaVis GmbH VitaVis GmbH oder bei Dr. Peter Rösmann, Tel. 0251 . 682-2262, peter.roesmann@agravis.de.

Info: Geschätzte 149 Mio. Tonnen Milch wurden 2015 in der EU erzeugt. Größter Milcherzeuger im internationalen Vergleich ist die Europäische Union (EU).

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