Ergebnisse der Maiszünslerabfrage 2015 sind da

Bei der Maiszünslerabfrage 2015 der AGRAVIS-Pflanzenbauberatung AGRAVIS-Pflanzenbauberatung kam heraus, dass die bekannten Befallsregionen gleich geblieben sind und sich die Verbreitung des Maiszünslers demnach nur unwesentlich verändert hat. Knapp die Hälfte der 104 an der Umfrage beteiligten Landwirte hat in 2015 Schäden durch den Maiszünsler gemeldet.

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Bei 5 Prozent dieser Maisanbauer gab es in den Vorjahren noch keinen Befall. Tendenziell war das Ausmaß der Schäden schwächer ausgeprägt, 22 Prozent der Teilnehmer hatten allerdings mehr Befall festgestellt im Vergleich zu 2014. Nur zwei Landwirte hatten nach Schäden in den Vorjahren keine Probleme in 2015.

Neben Ertragseinbußen besteht das Risiko, dass Fusariuminfektionen zu einer erhöhten DON-Belastung im Futter führen. Daher sollte der mögliche Ausgangsbefall des Maiszünslers in der neuen Saison so weit wie möglich reduziert werden. Der Witterungsverlauf hat einen großen Einfluss darauf, wie gut die Zünslerlarven durch den Winter kommen. Weiterhin reduziert die Förderung der Strohrotte die Möglichkeiten, dass die Larven in Maisstoppeln oder Stengelresten ein Winterquartier finden. Ein konsequenter Mulchereinsatz ist also ein wichtiges Werkzeug für den Landwirt, um Ertragsausfälle und Qualitätseinbußen im Mais so gering wie möglich zu halten, raten die AGRAVIS-Experten.

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