Zwischenfrüchte: Drei Fragen an Saatgut-Experten

In diesem Jahr sind die neuen Greening-Bestimmungen großes Thema bei den Landwirten. Die Saat Saat von Zwischenfrüchten muss bis zum 1. Oktober 2015 erfolgt sein, damit sie im Rahmen der Greening-Maßnahme Greening-Maßnahme anerkannt wird. Marc Möller, Saatgut-Experte der AGRAVIS Raiffeisen AG, zieht ein erstes Fazit.

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Wie sieht Ihr Resümee vor dem 1. Oktober aus?

Möller: Am 17. Juli wurde in einer Fachzeitschrift eine Umfrage der Länderagrarministerien veröffentlicht, die unter anderem für Niedersachsen eine geplante Zwischenfruchtfläche von 238.000 Hektar ausgewiesen hat. Zu diesem Zeitpunkt gab es eine sehr große Spreizung zwischen nachgefragten Mengen und der Hektarplanung. Nach erfolgter Gerstenernte startete ein Run auf unterschiedliche Mischungen, die den Handel vor eine große Herausforderung stellten, die Ware in der gewünschten Rezeptur zum gewünschten Zeitpunkt zur Verfügung zu stellen.

Gab es Engpässe?

Möller: Durch den zweiten oder dritten Beimischpartner kam es in der Saison zu Engpässen bei Produkten wie zum Beispiel Ramtillkraut, Phacelia oder Rauhafer, was erst durch die neue Ernte gedeckt werden konnte.

Wie sieht es jetzt, kurz vor dem Schlusstermin für die Aussaat, aus?

Möller: Zum Ende der Saison hin konnten nicht alle Anfragen aufgrund der aktuellen Komponentenverfügbarkeit bedient werden. Hier mussten Abstriche bei der Artikelvielfalt gemacht werden. Grundsätzlich wurden aber weitestgehend alle Anfragen bedient.

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