PRÄG Gruppe verstärkt AdBlue-Kooperationsnetzwerk

Die PRÄG Gruppe mit Sitz in Kempten/Allgäu verstärkt seit August 2015 das bundesweite Kooperationsnetzwerk für den Vertrieb von AdBlue AdBlue . Damit beteiligen sich jetzt 16 Unternehmen an diesem Verbund mit dem Namen „Blue-Service“.

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Die PRÄG Gruppe ist seit über 100 Jahren ein zuverlässiger Lieferant für Energie, Wärme und Mobilität. Mit 196 Mitarbeitern und einem Netz von rund 100 Tankstellen zählt PRÄG zu den größten mittelständischen Energielieferanten in Deutschland. Neben der Zentrale in Kempten unterhält das Unternehmen Niederlassungen in Augsburg, Heidenau/Dresden, Leipzig und Weimar.

„Wir bieten unseren Kunden eine breite Palette unterschiedlicher Energieträger wie Heizöl, Pellets und Kraftstoffe sowie seit Neuem auch Strom und Gas an. Gewerbliche Kunden versorgen wir zudem mit Biodiesel und AdBlue AdBlue “, sagt Johannes Gösling, Geschäftsführer der PRÄG Energie GmbH & Co. KG. „Die Nachhaltigkeit unserer Leistungen ist uns wichtig. Deshalb erweitern wir das Angebot an umweltfreundlichen Energieträgern kontinuierlich und suchen nach intelligenten Lösungen für unsere Kunden“, so Gösling weiter.

„Wir freuen uns, dass wir einen Profi aus dem mittelständischen Energiegeschäft wie die PRÄG Gruppe im Blue-Service-Netzwerk begrüßen dürfen“, sagt Oliver Korting von der AGRAVIS Raiffeisen AG. Das Agrarhandels- und Dienstleistungsunternehmen aus Münster und Hannover ist unter anderem im Energiebereich tätig und als solches Teil dieses Netzwerks. AGRAVIS unterstützt den Verbund beim Einkauf sowohl im nationalen wie auch internationalen Großhandel. Für den Transport der losen Ware setzen die Partner zwölf eigene Spezialfahrzeuge ein und beauftragen darüber hinaus Speditionen.

Bei der Einrichtung der Infrastruktur an Tankstellen hilft der Tankstellenservice der AGRAVIS Raiffeisen AG.

Die Aussichten auf steigende Absatzpotenziale sind gut: Ab September 2015 müssen alle neuen Pkw-Modelle die Euro 6-Abgasnorm erfüllen, um die Zulassungskriterien zu erreichen. Die Norm schreibt eine Reduzierung der Stickoxid-Emissionen um mehr als die Hälfte gegenüber Euro 5 vor. Damit große Dieselfahrzeuge diesen Wert erreichen, müssen sie das Abgas nachbehandeln. Dafür spritzen sie AdBlue, eine wässrige Lösung aus synthetischem Harnstoff, in einen Stickoxid-Speicherkatalysator. Dort reagiert der in AdBlue enthaltene Ammoniak mit den Stickoxiden und wandelt diese Emissionen in Wasserdampf und Stickstoff um, einen Hauptbestandteil der Luft. Diese Technologie bezeichnen Experten als Selective Catalytic Reduction (SCR).