AGRAVIS forciert AdBlue-Aktivitäten

Als erste Tankstelle Tankstelle innerhalb des AGRAVIS-Konzerns wurde die neue Station der AGRAVIS Kornhaus Westfalen-Süd GmbH AGRAVIS Kornhaus Westfalen-Süd GmbH in Netphen mit einer AdBlue AdBlue -Zapfsäule für Pkw ausgestattet. Diese Investition sei auf die Zukunft ausgerichtet, betont das Unternehmen. Der AdBlue-Bedarf für Dieselfahrzeuge werde Prognosen zufolge in den nächsten Jahren deutlich steigen.

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Nicole Schierhorn (AGRAVIS Raiffeisen AG) und Ulrich Floren (AGRAVIS Kornhaus Westfalen-Süd GmbH) stellten die Vorreiterfunktion der neuen Station in Netphen heraus, die sie mit der AdBlue-Zapfsäule für Pkw einnimmt.AGRAVIS forciert AdBlue-Aktivitäten
Nicole Schierhorn (AGRAVIS Raiffeisen AG) und Ulrich Floren (AGRAVIS Kornhaus Westfalen-Süd GmbH) stellten die Vorreiterfunktion der neuen Station in Netphen heraus, die sie mit der AdBlue-Zapfsäule für Pkw einnimmt.

Die leuchtendblaue Zapfpistole fällt schon rein optisch ins Auge. Durch sie fließt keiner der gängigen Kraftstoffe in die Fahrzeugtanks, sondern AdBlue. Diese Harnstofflösung dient der Abgasreinigung von Dieselmotoren. Sogenannte SCR-Katalysatoren wandeln die umweltschädigenden Stickoxide in Stickstoff und Wasser um. Und diese Katalysatoren funktionieren nicht ohne AdBlue.

Bislang wird dieser Zusatzstoff vorwiegend in Lkw und Bussen verwendet und hat sich dort bewährt. Der Kraftstoffverbrauch ging zurück, der Ausstoß an Feinstaub wurde erheblich reduziert. Der Einsatz in Pkw steckt derzeit noch in den Kinderschuhen. Trotzdem hat die AGRAVIS Kornhaus Westfalen-Süd GmbH ihre neue Tankstelle im sauerländischen Netphen bereits jetzt mit einer AdBlue-Zapfsäule für Pkw ausgestattet und nimmt damit eine Vorreiterfunktion ein. „Da wir ohnehin in eine neue Tankstelle investiert haben, wollten wir von vornherein auch das komplette Produktportfolio anbieten“, sagt Ulrich Floren, Geschäftsführer der AGRAVIS Kornhaus Westfalen-Süd GmbH, einer Tochtergesellschaft der AGRAVIS Raiffeisen AG mit Sitz in Münster und Hannover.

Auf die Zukunft ausgerichtet

„Die AdBlue-Zapfsäule für Pkw ist auf die Zukunft ausgerichtet“, betont Floren. Denn bislang ist die Palette der AdBlue-fähigen Pkw noch recht überschaubar. Wer keine Zapfsäule in seiner Nähe hat, muss AdBlue aus Gebinden, die es in unterschiedlichen Größen gibt, in den Zusatztank füllen. „Eine Zapfsäule ist dafür natürlich wesentlich kundenfreundlicher“, so der Geschäftsführer. Prognosen sagen voraus, dass die Anzahl der Pkw mit SCR-Technologie deutlich wachsen wird – so sollen im Jahr 2020 rund 20 Mio. Diesel-Pkw mit solchen Katalysatoren auf Europas Straßen unterwegs sein.

„Blue-Service“-Netzwerk

Beschleunigt wird diese Entwicklung von der Euro 6-Abgasnorm. Ab September 2015 dürfen in Deutschland und Europa nur noch Neufahrzeuge zugelassen werden, die diese Norm erfüllen. Vor allem große und schwere Dieselfahrzeuge dürften das ohne SCR-Katalysator kaum schaffen. „Wir gehen deshalb bei AdBlue von einem Wachstumsmarkt aus“, sagt Oliver Korting von der AGRAVIS Raiffeisen AG. Der Agrarhandelskonzern ist unter anderem im Energiebereich tätig und als solcher Teil eines Netzwerks mit dem Namen „Blue-Service“, welches bundesweit die Versorgung mit AdBlue sicherstellt. Die Station in Netphen ist die erste von rund 80 konzerneigenen Tankstellen, die mit einer AdBlue-Zapfsäule für Pkw ausgestattet wurde.

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