Mit dem Holzpellets-Lkw zum Überzeugungstäter

Er ist ein Überzeugungstäter, wenn es um Nachhaltigkeit geht. In diesem Punkt duldet Jean Pütz keine Kompromisse. Deshalb hat sich der Wissenschaftsjournalist und TV-Moderator für eine ganz spezielle Wärmeversorgung seines Energie-Plus-Hauses entschieden.

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Das liegt ein wenig versteckt inmitten wunderschöner Natur im Bergischen Land. Die Ruhe wird nur dann kurz unterbrochen, wenn Jean Pütz eine neue Lieferung Holzpellets für seine Heizung erwartet. Dann manövriert Ralf Zipprick von der Raiffeisen Bio-Brennstoffe GmbH Raiffeisen Bio-Brennstoffe GmbH seinen orange-grünen Silo-Lkw die schmale Einfahrt hinunter und befüllt den rund fünf Kubikmeter fassenden Lagerraum im Keller mit neuem Brennmaterial.

Als Jean Pütz vor fünf Jahren sein Haus um- und ausbaute, ging es ihm von Anfang an darum, so wenig fossile Brennstoffe wie möglich zu nutzen. Die Wahl fiel deshalb nicht ohne Grund auf Holzpellets: „Holz ist ein nachwachsender Rohstoff.“ Neben der Pellet-Heizung und einer solarthermischen Anlage hat der gebürtige Kölner einen 2.000 Liter fassenden Wärmespeicher in den Keller gebaut, der den gesamten Haushalt versorgt.

Für zusätzliche Wärme und Behaglichkeit gibt es in der Küche zudem noch einen Kaminofen. Das Prinzip Ressourcenschonung ist der rote Faden, der sich durch Pütz´ Leben und sein Haus zieht: Beim Umbau hat er es in eine bis zu 23 Zentimeter dicke Schicht Holzwolle gepackt, die Terrasse besteht aus Bambusparkett, vor dem Haus steht ein kleiner Drei-Liter-Flitzer.

„Ich versuche, mit allen Ressourcen so umzugehen, dass auch unsere Kinder die Chance haben, sie zu nutzen“, sagt Pütz. In punkto Holzpellets findet Pütz immer mehr Mitstreiter, der Markt wächst seit Jahren stetig. Derzeit gibt es in Deutschland mehr als 320.000 Pellet-Heizungen, die jährliche Produktionskapazität der 60 Pellet-Werke liegt bei 3,2 Millionen Tonnen.

Die Raiffeisen Bio-Brennstoffe GmbH (RBB), eine Beteiligungsgesellschaft der AGRAVIS, hat in den vergangenen Jahren daher in ihr Vertriebsnetz investiert. In Zusammenarbeit mit 80 Genossenschaften werden Kunden in ganz Deutschland mit Holzpellets beliefert. „In unserem Arbeitsgebiet haben wir eine Vielzahl von Lagerstätten aufgebaut, um den Kunden Versorgungssicherheit und eine zeitnahe Belieferung zu gewährleisten“, erklärt Michael Elpe von der RBB. RPellets sind ENplus A1 zertifiziert. „Nur durch diese Güteklasse wird der störungsfreie Abbrand in der Heizung gewährleistet“, betont Elpe. Bei diesem Produkt stammt der Rohstoff ausschließlich aus naturbelassenem Holz.

Beim Zuschnitt in den Sägewerken fällt der Rohstoff in Form von Sägemehl oder Hobelspänen an. Der Span wird getrocknet und mit hohem Druck durch entsprechende Matrizen gedrückt. „Bei der ENplus-A1-Ware liegt der Durchmesser bei sechs Millimetern“, sagt der Experte. Zudem dürfen die Pellets nicht länger als 4,5 Zentimeter sein – sonst könnten sie die Sauganlagen der Heizung blockieren.

Bei der Lieferung im Bergischen Land läuft alles reibungslos. Jean Pütz unterschreibt den Lieferschein und nimmt noch einen Sack Pellets in Empfang: „Als Einstreu für den Kaninchenstall.“ Sein nachhaltiges Handeln und die Vielseitigkeit der RPellets machen auch vor den Vierbeinern nicht Halt.

Für weitere Informationen ist Michael Elpe unter Tel. 0251 . 682-2342 oder michael.elpe@raiffeisen-bio-brennstoffe.de erreichbar.