Einsatz von Crystalyx-Ergänzungsfutter in Italien

Die Produkte der Crystalyx Products GmbH, einer Tochter der AGRAVIS Raiffeisen AG, sind auf den Milchvieh-Betrieben in Italien sehr gefragt. Rund 1,3 Millionen Milchkühe gibt es allein in der Region um Parma. Die Milch wird unter anderem zur Produktion von zwei italienischen Käse-Spezialitäten und Exportschlagern benötigt: Parmigiano Reggiano und Grana Padano. Enrico Costantini erklärt die Hintergründe der großen Crystalyx-Nachfrage.

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Enrico Costantini im Gespräch mit Crystalyx-Produktmanager Gerald Krabbe (re.). Costantini führt den Vertrieb von Crystalyx-Produkten in Italien und ist zum Austausch mit den deutschen Kollegen regelmäßig in Münster zu Gast.Einsatz von Crystalyx-Ergänzungsfutter in Italien
Enrico Costantini im Gespräch mit Crystalyx-Produktmanager Gerald Krabbe (re.). Costantini führt den Vertrieb von Crystalyx-Produkten in Italien und ist zum Austausch mit den deutschen Kollegen regelmäßig in Münster zu Gast.

Manchmal ist es allein der Name einer Stadt, der Fernweh aufkommen lässt. So muss Enrico Costantini nur sagen, dass er in Parma wohnt – schon wandern die Gedanken gen Urlaub. Doch der Italiener ist nicht für Touristenträume zuständig. Er ist verantwortlich für den Vertrieb des Ergänzungsfuttermittels Crystalyx Ergänzungsfuttermittels Crystalyx in dem südeuropäischen Land. Die Produkte der Crystalyx Products GmbH, einer Tochter der AGRAVIS Raiffeisen AG, sind auf den Milchvieh-Betrieben im Land von Pasta und Pizza sehr gefragt. Rund 1,3 Millionen Milchkühe gibt es allein in der Region um Parma. Die Milch wird unter anderem zur Produktion von zwei italienischen Käse-Spezialitäten und Exportschlagern benötigt: Parmigiano Reggiano und Grana Padano.

„Damit die Milch die hohen Standards für diese zwei Käsesorten erfüllt, wird eine ganz spezielle Zusammensetzung der Futterration benötigt“, erklärt Costantini. Mais- oder Grassilagen dürfen nicht gefüttert werden, besonders nicht beim Parmigiano: „Er wird nur mit Salz, unbehandelter Rohmilch und viel Zeit gemacht.“ Das genetische Level der Kühe und das Management der Betriebe, die Milch für die Käsereien liefern, seien sehr hoch, berichtet der Experte. 100 bis 200 Tiere mit rund 10.000 Kilogramm Milch pro Jahr hat ein Betrieb im Durchschnitt.

Um die Tiere optimal zu versorgen, müssen die Futterrationen viel Stärke enthalten. Hohe Anteile an Weizen, Mais und Gerste stellen das sicher, können aber nicht verhindern, dass von Natur aus grundsätzlich zu wenig Zucker im Futter ist. „Unser Ziel ist es, mindestens drei Prozent Zucker in den Rationen zu verfüttern. Das zu erreichen ist jedoch sehr schwierig.“ Durch die Aufnahme von viel Stärke bestehe allerdings die Gefahr einer Übersäuerung des Pansens, die Kühe erkranken an Acidose. Sind die Tiere zusätzlich noch Stresssituationen ausgesetzt, erhöht sich das Risiko einer ernsthaften Erkrankung weiter.

Von Mitte Juni bis Mitte August liegen die Temperaturen in Italien zwischen 28 und 40 Grad Celsius – eine echte Belastungsprobe für die empfindlichen Milchkühe. Die Tiere leiden unter Hitzestress, sie ruhen viel und fressen weniger. Vor diesem Hintergrund ist der Einsatz eines energiereichen Ergänzungsfutters zum Lecken wie Crystalyx Cattle Booster oder Crystalyx Vitalyx mehr als eine Alternative. Auch das Zucker-Problem könne mit Crystalyx Crystalyx teilweise gelöst werden, da das Produkt aufgrund des hohen Melasse-Gehaltes über einen recht hohen Zuckergehalt verfüge. „Der Einsatz der Leckmassen ist ein Werkzeug, um die Kühe auch bei Hitze zusätzlich mit Energie zu versorgen und sie zum Fressen zu animieren“, erklärt Enrico Costantini. Wenn sie lecken, produzieren die Kühe mehr Speichel. Der wiederumist alkalisch, puffert den Pansen und beugt so aktiv einer Übersäuerung vor. Außerdem bewirken die Inhaltsstoffe einen Anstieg der Grundfutter-Verdauung im Pansen und stimulieren zusätzlich die Futteraufnahme. Im Sommer bekommen nahezu alle Tiere auf einem Betrieb das Ergänzungsfutter, ansonsten werden vor allem Trockensteher und Kühe in den ersten Laktationswochen mit Crystalyx versorgt, ist die Erfahrung von Costantini.

Seit drei Jahren ist Crystalyx auf dem südeuropäischen Markt und die Zahlen sprechen für sich, sagt Produktmanager Gerald Krabbe: „Unsere Partner vor Ort haben das Potenzial der Produkte sehr schnell erkannt. Sie setzen sich intensiv mit den Begebenheiten und Ansprüchen vor Ort auseinander und verstehen die Crystalyx-Leckmassen als Ergänzung für bestehende Rationen besonders in sensiblen Situationen.“ Auch die Landwirte hätten das Ergänzungsfuttermittel nicht nur akzeptiert, sondern verstanden. Mehr Informationen zum Thema gibt es bei Gerald Krabbe, Tel. 0251 . 682-89229, gerald.krabbe@agravis.de, unter www.crystalyx.info www.crystalyx.info oder auf der Crystalyx-Facebook-Seite.