AGRAVIS-Konzept „Beste Milch“ in der Praxis

Riechen und fühlen – auf seine Sinne kann sich Dr. Andreas Milimonka verlassen. Manchmal sind sie, unterstützt von jahrelanger Erfahrung, besser als alle technischen Gerätschaften. So greift der AGRAVIS-Experte tief in das frischgeschnittene Gras, hält es unter die Nase, wringt es anschließend regelrecht aus und schaut dann auf seine Handflächen. Ein einfacher, aber effektiver Test, um zu sehen, wie trocken der Schnitt ist.

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AGRAVIS-Berater Dr. Andreas Milimonka (re.) prüft mit Jürgen Gebhardt die Qualität des Grasschnitts.AGRAVIS-Konzept „Beste Milch“ in der Praxis
AGRAVIS-Berater Dr. Andreas Milimonka (re.) prüft mit Jürgen Gebhardt die Qualität des Grasschnitts.

Riechen und fühlen – auf seine Sinne kann sich Dr. Andreas Milimonka verlassen. Manchmal sind sie, unterstützt von jahrelanger Erfahrung, besser als alle technischen Gerätschaften. So greift der AGRAVIS-Experte tief in das frischgeschnittene Gras, hält es unter die Nase, wringt es anschließend regelrecht aus und schaut dann auf seine Handflächen. Ein einfacher, aber effektiver Test, um zu sehen, wie trocken der Schnitt ist.

„So können wir recht unkompliziert ermitteln, welche Siliermittel Siliermittel einzusetzen sind, um das Gras verlustarm zu silieren“, erklärt Milimonka. Von seinen Tipps profitiert unter anderem der Landwirtschaftsbetrieb eG Selbitz im Osten von Sachsen-Anhalt. Die Mitarbeiter des Betriebs kümmern sich hauptsächlich um Milchproduktion und Ackerbau. Bei fast 2.000 zu versorgenden Tieren und 2.700 Hektar Ackerland und Grünland müssen nicht nur die innerbetrieblichen Abläufe stimmen, auch auf die Handelspartner muss Verlass sein. Im Idealfall vom Saatkorn bis zum Melkmaschinenreiniger.

Das Konzept „Beste Milch Beste Milch “ der AGRAVIS Raiffeisen AG nimmt genau diesen Gedanken auf. „Beste Milch ist die Spange, die die verschiedenen Bereiche verbindet, die an einer erfolgreichen Milchproduktion beteiligt sind“, erläutert Dr. Andreas Milimonka. In Selbitz wird das Konzept bislang fast unbewusst umgesetzt. „Für uns ist es vor allem wichtig, dass die Qualität des Grundfutters stimmt“, sagt Maik Bilke, Vorstandsvorsitzender des Landwirtschaftsbetriebs Selbitz eG.

So greift er auf die Erfahrungen und das Wissen der AGRAVIS vor allem beim Saatguteinkauf, allen Fragen rund um Getreidehandel und Silierung zurück – lagern doch auf der Betriebsstätte 22.000 Tonnen Mais-, Gras- und Ganzpflanzensilage: „Die Empfehlungen bauen aufeinander auf und ergänzen sich.“ Das wissen Bilke und seine Kollegen sehr zu schätzen. Bei jedem Schritt im Produktionsprozess stellen sich die Verantwortlichen die Fragen: Was kostet uns ein Liter Milch? An welchen Schrauben können wir noch drehen?

Die Rationsgestaltung wird mit Steffen Ramm, Berater der Hamburger Leistungsfutter GmbH, einer Beteiligungsgesellschaft der AGRAVIS, erarbeitet. Regelmäßige Grundfutteranalysen sind die Basis der Rationsberechnungen. Denn stimmt das Grundfutter, fressen die Tiere besser, sind gesünder und leistungsfähiger. „Und dann bekommen wir auch gute Milch“, resümiert Bilke. Das bereichsübergreifende Denken stecke oftmals noch in den Kinderschuhen, weiß Dr. Andreas Milimonka: „Jeder denkt in seiner Sparte. Dabei muss der Weg dahin führen, das Wissen zu bündeln, Produkte und Empfehlungen abzustimmen.“ In Selbitz funktioniert das gut. Es ist ständig Bewegung in den Abläufen und in den Absprachen. So kann kurzfristig auf Besonderheiten fachgerecht reagiert werden.

In diesem Jahr etwa ist der erste Schnitt so früh wie selten. Wann der optimale Schnittzeitpunkt ist, ermitteln die Selbitzer mit Hilfe des AGRAVIS-Experten. Ebenso diskutieren sie mit ihm über das Risiko-Anbaugebiet Elbauen, das auch in puncto Düngung, vor allem bei der Gülleausbringung, so manche Tücke birgt.

Mehr zum Konzept „Beste Milch“ gibt es direkt bei Dr. Andreas Milimonka, Tel. 0172 . 5303182, andreas.milimonka@agravis.de.

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