BioMühle Hamaland liefert Futtermittel in Bioqualität

Beständig wachsender Markt




Die BioMühle Hamaland im münsterländischen Gescher früh am Morgen: Der erste Silo-Lkw fährt vor. Getreide Getreide, allerbesten Weizen frisch vom Feld, hat er geladen - einer von zahlreichen Kunden, die Tag für Tag die BioMühle Hamaland beliefern. In der Rohwarenannahme wird abgeladen, natürlich erst nach sorgsamer Qualitätskontrolle der angelieferten Erntemengen. Daraus wird dann Biofutter, für Rinder, Schweine und Geflügel. „Wir haben uns entschieden, hier am Standort in Gescher Biofutter zu produzieren“, sagt Martin Duesmann-Artmann, einer der beiden Geschäftsführer der BioMühle Hamaland GmbH, „weil wir eine verstärkte Nachfrage auch in dieser Region haben. Auch folgen wir dem gesellschaftspolitischen Trend, der zunehmend mehr ökologische Produkte verlangt. Für die Zukunft sehen wir diesen Markt beständig wachsend.“

Alles streng nach Vorschriften

Die Anlieferung von Bio-Rohwaren und die Auslieferung von Bio-Futtermitteln Futtermitteln erfolgt streng nach den Rechtsvorschriften der Europäischen Union. „Zur Produktion von Bio-Futtermitteln werden ausschließlich ökologisch erzeugte Rohwaren eingesetzt“, erklärt Vertriebsleiter Martin Epping. „Im Gegensatz zur konventionellen Futtermittelproduktion ist der Einsatz von Hilfs- und Zusatzstoffen stark eingeschränkt – und die Verwendung von gentechnisch veränderten Organismen oder synthetischen Aminosäuren strikt verboten.“

Viele Abnehmer in der Region

Die BioMühle verarbeitet angeliefertes Getreide wie Weizen, Roggen, Gerste oder Triticale, außerdem Leguminosen wie Ackerbohnen. Hinzu kommen Presskuchen aus Leinsamen, Sonnenblumen oder Raps. Für das produzierte Biofutter gibt es in der Region zunehmend mehr Abnehmer. Einer von ihnen ist Jan Spliethofe aus Senden im Münsterland. Vor rund drei Jahren hatte er den Betrieb von den Eltern übernommen, damals noch mit konventioneller Bewirtschaftung. Heute betreibt der 33-Jährige den Hof biozertifiziert, mit Schweinemast und Ackerbau. Alles Erntegut, sagt der Landwirt, werde auf dem Betrieb vermahlen und an die Schweine verfüttert. Doch das reicht noch nicht: „Weil wir auf unserem Betrieb hauptsächlich Getreide anbauen, muss ich Komponenten wie zum Beispiel eine Eiweißkomponente oder auch die Mineralstoffe zukaufen. Da wir diese Produkte aufgrund unseres ökologischen Gedankens gerne regional beziehen möchten, haben wir uns an dieser Stelle für die BioMühle Hamaland in Gescher entschieden.“

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Die Biofutter-Produktion in Gescher ist erwachsen aus der strategischen Allianz der Raiffeisen Hohe Mark Hamaland eG Raiffeisen Hohe Mark Hamaland eG und der AGRAVIS Raiffeisen AG. Im Vorfeld hatten beide Unternehmen den Markt und die Voraussetzungen für die Produktion gemeinsam eingehend analysiert. Die verstärkte Nachfrage aus der Region gibt ihnen recht. Die einen Kunden wollen Mischfutter, die anderen liefern die Rohwaren – und die werden peinlich genau geprüft auf Herkunft und Qualität. Bestimmte Rohwaren werden zusätzlichen Analysen auf Pflanzenschutzmittel unterzogen; sie verbleiben zunächst in sogenannten Quarantänezellen und werden erst nach vorliegendem Ergebnis zur Produktion freigegeben. Nur wenn alles einwandfrei stimmt und alle Begleitpapiere vollständig sind, wird die Ware im Werk angenommen. Denn auch die BioMühle unterliegt strengen Kontrollen durch amtlich zugelassene Prüfstellen, die wiederum von den staatlichen Kontrollbehörden der Bundesländer überwacht werden. „Auf Basis der gesetzlichen Bestimmungen zur Biofuttermittel-Produktion“, erläutert Vertriebsleiter Martin Epping, „können wir gewährleisten, dass wir vom Anbau der Rohstoffe bis zum fertigen Produkt im Einzelhandel eine zertifizierte Produktionskette haben.“

Full-Liner für Biobauern

Entscheidend ist am Ende, dass Bio drin ist, wo Bio draufsteht, und dass die Kunden sich darauf verlassen dürfen. Denn die Kunden werden zunehmend mehr, freut sich Martin Epping. „Bei den Landwirten in der Region“, sagt er, „haben wir offene Türen eingerannt. Sie sind froh, dass sich hier ein neuer Anbieter für Biomischfutter, aber auch ein neuer Vermarktungspartner für ihre erzeugten Getreide oder Leguminosen in der Region angesiedelt hat.“ Und Geschäftsführer Martin Duesmann-Artmann ergänzt: „Wir sehen uns für unsere Kunden als Full-Liner. Das heißt: Nicht nur Bio-Futtermittel, sondern auch alles, was im Bio-Ackerbaubereich benötigt wird, haben wir im Angebot.“ Für Landwirte wie Jan Spliethofe mit seinem Bio-Betrieb in Senden ist das ein echter Gewinn. „Mit der BioMühle Hamaland“, fasst er zusammen, „habe ich einen kompetenten Partner an meiner Seite, der mich in allen meinen Fragen unterstützt. Das ist mir eine wertvolle Hilfe, denn als ökologisch wirtschaftender Betrieb kann ich nicht einfach irgendeinen Händler anrufen und meine benötigten Komponenten für meine Bio-Schweinemast einfach irgendwoher beziehen. Mit der BioMühle Hamaland habe ich hier ein starkes Team an meiner Seite.“

Im ersten Jahr der Biofutter-Produktion will die BioMühle rund 10.000 Tonnen Futtermittel herstellen. Neben loser Ware soll perspektivisch auch Sackware in Biofutter-Qualität zum Sortiment gehören und dann auch überregional vertrieben werden.

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