Tipps & Tricks für eine erfolgreiche Kälberaufzucht



  • Die Biestmilchversorgung beeinflusst nicht nur die Gesundheit während der Kälberaufzucht, sondern auch die künftige Leistungsfähigkeit des erwachsenen Tieres. Trinkt das Kalb in den ersten zwei Stunden nicht freiwillig genügend Biestmilch (> 2 Liter), sollte gedrencht werden.
  • Kälber können in den ersten Lebenstagen eine Milchaustauschertränke besser verdauen, wenn diese hoch konzentriert ist (> 160 g / Liter Wasser)
  • In den ersten Lebenswochen können pflanzliche Proteine grundsätzlich vom Kalb nicht vollständig verwertet werden.
  • Ein guter Nuckel führt im Vergleich zur Fütterung aus dem offenen Eimer zu einer deutlich erhöhten Speichelproduktion.
  • Das Milcheiweiss (Kasein) kann im Labmagen erst ab ca. 35 °C verdaut werden. Je größer die Tränkemenge pro Mahlzeit (rationierte Aufzucht), desto eher muss die Tränktemperatur über 35°C liegen.
  • Je kleiner die Menge pro Mahlzeit (ad libitum – Tränkeverfahren), desto eher darf die Tränktemperatur unter 35°C liegen. Eine kleine, kalte Milchmahlzeit wird während der Passage durch die Körpertemperatur aufgeheizt.
  • Das Kalb beginnt früher mit der Kraftfutteraufnahme, wenn zusätzlich Wasser angeboten wird.
  • Frisst ein Kalb 1 kg Kraftfutter, beginnen wir mit dem Absetzen der Milchtränke. Frisst es 2 kg Kraftfutter, ist es abgesetzt.

Milchpulverbedarf des Kalbes bis zum Beginn der Absetzphase, basierend auf einer täglichen Zunahme von 400 g

Jahreszeit TemperaturMenge
Sommer25 bis 15°C800 bis 900 g
Frühjahr /Herbst 15 bis 5°C900 bis 1.000 g
Winter 5 bis -5°C1.000 bis 1.200 g

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