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Das GMP-Regelwerk (Good Manufacturing/Managing Practice) ist eine branchenspezifische Normensammlung. Das niederländische GMP-Regelwerk für den Tierfutterbereich ist eine ebenfalls freiwillige Regelung für Unternehmen der Futtermittelindustrie. Es beschreibt die Qualitätsmanagement-Elemente auf Basis der DIN ISO-Norm, ergänzt um ganz spezifische Forderungen aus den Anspruchsfeldern.
In den letzten Jahren haben sich in der EU einige Probleme mit Dioxin und kontaminierten Futtermitteln ergeben, hinzu kam die BSE-Problematik. Man erkannte, dass es nicht ausreichend war, die Hersteller von Futtermittel zu zertifizieren, sondern die gesamte Herstellungskette sollte mit einbezogen werden. Das GMP-Regelwerk wurde um das HACCP-System (Hazard Analysis and Critical Control Points) erweitert. Alle Lieferanten für Produkte und Dienstleistungen incl. Transport wurden in das bestehende System mit eingebunden und verpflichtet. GMP+ ist eine systematische Methode zur Analyse des gesamten Beschaffungs-, Produktions- und Transportprozesses. Mögliche Gefahren für alle Produktionsschritte und eingesetzten Rohprodukte müssen frühzeitig erkannt, die Risiken bewertet und für alle "Kritischen Kontrollpunkte" Maßnahmen und ggf. Korrekturmaßnahmen festgelegt werden.
HACCP steht für...
DIN EN ISO 9000ff steht allen Branchen offen, sie ist unabhängig von einer spezifischen Industrie/Branche. Die Unternehmen lassen sich freiwillig zertifizieren. Das bedeutet, sie müssen die Ausrichtung ihrer Verfahren, Produktionsprozesse und Produkte unter Berücksichtigung der Kundenwünsche, Gesetze und sonstiger Forderungen eigenverantwortlich festlegen.
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