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Mineralöl-ABC


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- A -

ACEA
Association des Constructeurs Europeéns d'Automobiles Vereinigung europäischer Fahrzeughersteller seit 1996. ACEA setzt auf dem Gebiet der Betriebsstoffe die Arbeit des CCMC fort. Klassifiziert wird nach Benzinmotoren (A), leichten Dieselmotoren (B) und schweren Dieselmotoren (E)

Additives
Zusätze/ Wirkstoffe sind öllösliche Stoffe, die Oelen zugegeben werden um deren Eigenschaften zu verbessern (z.B. Alterungsbeständigkeit, EP-Wirkung usw.)

API
Vereinigung der amerikanischen Fahrzeug- und Mineraloelindustrie. Gibt Anforderungen für Benzin- und Dieselmotoren vor. Klassifiziert wird nach Service/PKW (S) und Commercial/Nutzfahrzeuge (C)

Altöl
Ist gebrauchtes Schmieröl, das beim Einsatz durch Alterung, Verunreinigung usw. zur Weiterverwendung als spezielles Schmieröl ungeeignet geworden ist.

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- B -

Biologisch schnell abbaubare Schmierstoffe
Schmierstoffe auf Basis von Pflanzenoelen, Polyethylenglykolen und bestimmten synthetischen Estern. Einsatz finden diese Produkte z.B. bei Verlustschmierung (Sägeketten, Schal- und Trennoel) oder in Hydraulikanlagen

Blauer Engel
Umgangssprachliche Bezeichnung für ein Umweltzeichen, das vom Umweltbundesamt nach Richtlinien des RAL für Produkte vergeben wird, die bei einer ganzheitlichen ökologischen Betrachtung im Vergleich zu konventionellen Alternativen desselben Verwendungszwecks über deutlich günstigere Eigenschaften in Bezug auf Umweltrelevanz verfügen.

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- C -

CCMC
besteht nicht mehr, Nachfolge siehe ACEA

- D -

Destillate
Kohlenwasserstoffgemisch, das bei der Destillation des Erdöls gewonnen wird

Dispersant
Wirkstoff, der Schmieroelen zugesetzt wird. Dispersant-Wirkstoffe haben die Fähigkeit Schmutzstoffe in feinster Verteilung in Schwebe zu halten bis Sie ausgefiltert bzw. durch den Oelwechsel entfernt werden können

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- E -

EP-Schmierstoffe
Extreme Pressure-Schmierstoffe. Schmierstoffe, die EP-Zusätze enthalten ermöglichen z.B. ein höheres Lastaufnahmevermögen

Ester
Verbindung zwischen Säuren und Alkoholen unter Wasseraustritt. Ester höherer Alkohole mit zweiwertigen Fettsäuren bilden die sogenannten Esteröle, synthetische Schmieröle, die je nach Art bestimmte Vorteile gegenüber mineralischen Schmierölen aufweisen.

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- F -

Farbe von Schmierstoffen
Je nach Herkunft, Raffinationsgrad und Alterungszustand haben Schmieroele im durchfallenden Licht eine gewisse Färbung. Legierte Schmieroele haben meist eine dunklere Farbe als Neutraloele. Die Farbe ist kein Qualtitätsmerkmal.

Fließvermögen
Verhalten von Schmierölen (Fließvermögen) bei Temperaturen unter 0 °C. Bestimmung des Fließvermögens (U-Rohr-Verfahren): DIN 51 568

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- G -

Grundoel
Hauptsächlicher Anteil von Mineraloelen bzw. Syntheseoelen in gemischten bzw. legierten Schmieroelen wie Motoren- Getriebeoelen usw. oder in Produkten die Schmieroelanteile enthalten z.B. Schmierfette. Art und Menge von Grundoelen in einem Produkt sind mit entscheidend für Viskositäts-Temperatur-Verhalten, Oxidationsbeständigkeit, Ansprechbarkeit der Additivierung, Penetration, Reibungsverhalten usw.

Gasmotorenöl
Speziell für die besondere Eigenart und teilweise aggresiven Bestandteile der verschiedenen Gase (Klär-, Erd-, Raffgas, Propan/Butan usw.) legierte Motorenöle.

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- H -

Hydrauliköl
Alterungsbeständige, dünnflüssige, nicht schäumende, hochausraffinierte Druckflüssigkeit aus Mineralöl und/oder Syntheseöl für den Einsatz in Hydraulikanlagen.

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- I -

ISO-VG
Internationale Viskositätseinteilung für Industrie-Schmieroele. Genormt sind 18 Viskositätsklassen bei einer Viskosität von 40 °C

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- K -

Konsistenz
Maß für die Verformbarkeit von Schmierfetten (NLGI-Klassen)

Kühlerfrostschutz
Verhindert das Gefrieren des Kühlwassers in Motoren. In der Regel werden dem Wasser Ethylenglykole, die mit Korrosionsschutzmitteln versehen sind, zugesetzt.

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- L -

Leichtlauf-Oel
KFZ-Motoren- oder Getriebeoele, die gegenüber konventionellen, z.B. 15W40 Motorenoelen oder 80W90 Getriebeoelen im Betrieb durch Reibungsverminderung Kraftstoff einsparen, ein besseres Kaltstartverhalten haben und eine schnellere Druchoelungszeit der verschiedenen Aggregate gewährleisten

Limited Slip - LS
(begrenzter Schlupf) - LS-Wirkstoffe werden z.B. in Hypoid-Getriebeölen für Sperrdifferentiale.

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- M -

Mehrbereichs-Motorenoel
Schmieroele die durch sehr gutes Viskositäts-Temperatur-Verhalten für den ganzjährigen Einsatz in Kraftfahrzeugen gedacht sind, d.h. die im Winter nicht zu dick und im Sommer nicht zu dünnflüssig sind.

Motorenoel
Motorenoele sind in verschiedene Viskositäten eingestuft (SAE-Klassifikationen), es gibt unlegierte und legierte Motorenoele, die je nach ihrem Legierungsgrad verschiedene Spezifikationen (ACEA) und Klassifikationen (API) erfüllen

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- N -

NLGI-KLASSE
Konsistenz-Einteilung (Penetrations-Klassen) für Schmierfette DIN 51818

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- R -

Raffinat
durch chemische und/oder physikalische Verfahren veredeltes Destillat

Rohöl
unverarbeitetes, entgastes, entsalztes, entwässertes und von festen Verunreinigungen getrenntes Erdöl

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- S -

SAE-Klassen
Die SAE (Societey of Automotive Engineers) Klassifikation ist die Viskositätseinteilung für KFZ-Schmierstoffe

Spezifikationen
Vorschriften für Schmier- und Kraftstoffe, in denen physikalische und chemische Eigenschaften sowie Prüfmethoden festgelegt sind

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- V -

Viskosität
dies ist das bekannteste Merkmal bei Schmieroelen. Sie charakterisiert das Fließverhalten (innere Reibung) und ist sehr stark temperaturabhängig. Bei tiefen Temperaturen ist die Viskosität hoch. Je höher die Temperatur steigt, desto niedriger wird die Viskosität.
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